Glossar von Onlinemarketing-Praxis
Auf dem Weg zur Arbeit hält „Onlinemarketing-Managerin“ Julia meist schnell noch mal, um sich ihren „Coffee-to-go“ und einen „Dark Chocolate Cookie“ mitzunehmen. Bei ihrem „Job“ angekommen, muss sie zunächst das morgendliche „Meeting“ überstehen, um schließlich mit ihren Kollegen die nötigen „Onlinemarketingmaßnahmen“, insbesondere das „Display-Marketing“, für den kommenden Monat zu besprechen. Anschließend steht noch die Berechnung der „CPC-Kampagne“ vom vergangenen Monat auf dem „Schedule“.
In der Pause geht sie nach dem „Lunch“ noch schnell „online“ auf die „Website“ von „Twitter“ und „twittert“ dort ihre neuesten „Tweets“, die sie gerade auf die „Microsite“ ihrer Firma gestellt hat. Anschließend „chattet“ sie mit einem alten Freund, der jetzt in Amerika lebt. Dabei hält sie natürlich die „Netiquette“ ein. Aus Angst vor „Phishing“ löscht Julia schnell noch alle „Spam“-E-Mails in ihrem Postfach.
Im Laufe des Tages muss Julia noch diverse Dateien „downloaden“, doch die „Web-Usability“ einiger Seiten lässt zu wünschen übrig, sodass Julia viel zu viel Arbeitszeit mit „Surfen“ vergeudet. Plötzlich wird ihr „Desktop“ schwarz, ihr „Computer“ ist abgestürzt und muss neu „gebootet“ werden. Nach dem Neustart löscht sie noch schnell in ihren Einstellungen die „Cookies“, damit die Betreiber der von Julia besuchten „Online-Shops“ nicht ihr Surfverhalten auf den „Websites“ verfolgen können. Die vielen „E-Mails“, die über den ganzen Tag reinkommen, beantwortet sie schnellstmöglich und stellt nebenbei noch ein neues „Whitepaper“ „online“.
Hilfe im Begriffsdschungel
In der Netzwelt, sowohl bei der privaten als auch der beruflichen Nutzung, treffen wir immer häufiger auf Anglizismen und sogenannte Kunstwörter. So manche Wörter wie Internet, Homepage oder Computer werden ganz selbstverständlich eingesetzt und laut Duden sogar als deutsche Wörter geführt.
Andere Wörter wiederum scheinen aus dem Englischen zu kommen, sind aber deutsche Erfindungen. Ein Handy werden Sie in englischsprachigen Ländern nicht finden, lediglich ein „mobile“ oder „cell phone“.
So ist auch die Netiquette ein Kunstwort, zusammengesetzt aus den Worten Net (also das Internet) und Etiquette: Gemeint ist also der Umgang miteinander im Internet.
Phishing hat nichts mit dem eigentlichen Fischen oder Angeln zu tun: Als Wortschöpfung steht es für das Fischen nach Kennwörtern und damit für das Ausspähen von Kundendaten.
Auch wenn der Begriff Cookies einen zunächst an frisch gebackene Kekse denken lässt, so handelt es sich hierbei in der Onlinewelt doch um browserspezifische Textdateien.
Wenn Sie nicht einfach die „Escape“-Taste drücken wollen, um dem ganzen Dschungel an Onlinemarketingbegriffen zu entkommen, bietet Ihnen das Glossar auf www.onlinemarketing-praxis.de wertvolle Hilfe an.