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Feuerlöschanlagen für Nutzfahrzeuge werden direkt im Motorraum installiert. Sie beinhalten alle nötigen Anlagen zum Feststellen und Löschen von Bränden im Motorraum sowie Sensoren für mögliche Störungen des Löschsystems.
Feuerlöschdüsen dienen zum Versprühen von Löschmitteln. Je nach Einstellung kann das Mittel als harter Strahl oder als feiner Nebel verteilt werden.
Bei selbsttätigen Feuerlöscheinrichtungen handelt es sich z.B. um Sprinkleranlagen, die einen Brand bereits im Entstehen verhindern sollen sowie einen Alarm auslösen, um weitergehende Löschmaßnahmen möglich zu machen.
Feuerlöschschäume sind schaumbasierte Löschmittel, die hauptsächlich aus Gas und Wasser bestehen. Feuerlöschschäume werden meist dazu eingesetzt, den Brandherd von der Luft abzuschneiden, um somit dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. Auch ein Kühleffekt tritt auf.
Feuerlöschsprays sind kleine, handliche Brandbekämpfungsmittel in der Größe einer Spraydose. Ein kleiner Brandherd kann durch einen gezielten Strahl der chemischen Flüssigkeit, die aus dem wärmebindenden Aerosolschaum AFFF besteht, bekämpft werden.
Feuerlöschtrainingsgeräte werden zu Übungszwecken eingesetzt. Mit den Geräten proben Feuerwehrleute den Ernstfall am realen Feuer, um den sicheren Umgang zu lernen.
Funkenlöschanlagen dienen zum Löschen von zündfähigen Funken. Diese werden von einem Brandmelder im Millisekundenbereich erkannt und anschließend reflexartig von der Löschanlage gelöscht.
Löschpapier wird auch Fließpapier oder Löschblatt genannt. Es handelt sich um ein ungeleimtes und wenig gepresstes Papier. Es dient dazu, durch seinen lockeren Aufbau, Flüssigkeiten wie Tinte schnell aufzusaugen.
Löschwasser-Rückhaltesysteme dienen zum Auffangen von Löschwasser. Diese Sicherheitssysteme verhindern zuverlässig das Austreten von kontaminiertem Löschwasser. Somit können größere Schäden vom Umfeld verhindert werden.
Kompakte Objektlöschanlagen werden dezentral in besonders gefährdete Maschinen und Geräte eingebaut, da hier die Zeitspanne zwischen Erkennen und Löschen eines Brandes maximal 20 Sekunden betragen darf. Dazu gehören Werkzeugmaschinen, Industrieanlagen sowie Schalt- und EDV-Schränke.
Schiffsfeuerlöschanlagen sind Brandschutzeinrichtungen auf Wasserfahrzeugen, die die Besatzung und das Schiff vor Brandkatastrophen schützen sollen. Sie bestehen aus einer Löschanlagen-Kontroll-Einheit, der Branderkennungseinheit, der Alarmierungseinheit und den Löschmodulen.
