Altholzentsorgung

Altholzentsorgung ist eine wichtige Entlastung der Umwelt und ist in Deutschland seit 2003 gesetzlich geregelt. Das bei Baumaßnahmen anfallende Altholz darf seither nicht mehr einfach deponiert werden: Es ist von anderen Abfällen zu trennen, um es einer bestmöglichen Wiederverwertung zuzuführen.

Altholzentsorgung zum Schutz natürlicher Ressourcen

Eine ordnungsgemäß durchgeführte Altholzentsorgung schützt bestehende Waldbestände und spart darüber hinaus Geld. Die in Deutschland jährlich anfallende Menge an Abfallholz übersteigt inzwischen deutlich acht Millionen Tonnen. Diese können überwiegend durch die Altholzentsorgung recycelt und wiederverwendet werden. Professionelle Anbieter holen das Abfallholz zur Altholzentsorgung ab. Zur Sammlung stehen geeignete Behälter zur Verfügung, die man in zeitlichen Intervallen leeren muss. Das anfallende Abfallholz ist dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt und ist schon am Ort der Entstehung zu sortieren. Je nach Kategorie findet das Altholz in der Holzwerkstoffindustrie oder in der energetischen Nutzung Wiederverwendung.

Wiederverwertung von Holzabfällen nach der Altholzentsorgung

In Deutschland werden derzeit 70 Prozent der anfallenden Altholzmenge thermisch genutzt, der Rest findet in der Holzwerkstoffindustrie Verwendung. Nur ein kleiner Teil wird zur Kompostierung oder als Mulchgrundstock weiterverwendet. Unbehandelte Holzabfälle lassen sich in der Holzwerkstoffindustrie zu Spanplatten verarbeiten. Darüber hinaus finden diese als Hackschnitzel in der thermischen Nutzung zur Erzeugung von Strom und Wärme Verwendung. Holzabfälle, die vor der Erstverwendung lackiert oder anderweitig behandelt wurden, sind aufgrund des aufwendigen Reinigungsvorgangs stofflich nicht mehr wiederverwendbar. Ihnen bleibt die thermische Nutzung in Großkraftwerken mit umfangreichen Abgasreinigungsanlagen vorbehalten.

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