Baugrundgutachten

Baugrundgutachten geben Auskunft über Beschaffenheit und physikalische sowie geologische Eigenschaften eines Bodens, auf dem ein Gebäude errichtet werden soll. Baugrundgutachten bieten Informationen zu der Tragfähigkeit des Bodens und sind Grundlage für die Statik eines Gebäudes und die Gestaltung der Fundamente. Baugrundgutachten nach europäischen und nationalen Normen. Die Erstellung von Baugrundgutachten muss besonderen Normen entsprechen. Einerseits gelten EN 1997-2 und der Eurocode 7. Eurocodes sind europaweit einheitliche Bemessungsregeln im Bauwesen und gehören zu den Europäischen Normen. In Deutschland muss das Gutachten zusätzlich noch die DIN 4020 erfüllen. Diese regelt deutschlandweit, welche geologischen und geotechnischen Untersuchungen für bautechnische Zwecke erforderlich sind - abhängig davon, ob es sich um ein einfaches Bauwerk auf tragendem Grund oder um komplizierte Konstruktionen unter schwierigen Bodenverhältnissen handelt. Für Großbauwerke ist das Gutachten umfangreicher als für einzelne Bauten. Baugrundgutachten und seine wichtigsten Aussagen. Eine wichtige Aussage, die das Baugrundgutachten trifft, ist, welche geologische Beschaffenheit der Boden aufweist. Sogenannte bindige Böden erfordern zusätzliche Maßnahmen, um die Tragfähigkeit des Bodens soweit zu erhöhen, dass er sich für die Bebauung eignet. Darüber hinaus stellen Baugrundsachverständige fest, inwieweit der Boden Lasten aufnehmen kann, ohne dass es zu Setzungen oder Grundbrüchen kommt. Das ist für die Statik und die Planung der Fundamente wichtig. Die Höhe des Grundwasserstandes ist ebenfalls im Baugrundgutachten angegeben. Die Lagerungsdichte und die Konsistenz des Bodens werden bei einer Baugrunduntersuchung auch ermittelt und festgehalten. Die Auswertung der Untersuchung erfolgt dann nach DIN 1054. Anbieter von Baugrundgutachten sind hier aufgelistet. Sie können sich die Liste entweder alphabetisch, postalisch oder nach „Beste Ergebnisse“ sortiert anzeigen lassen.

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