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Calcium (31)
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Calciumcarbid ist ein weißer Feststoff, der das Calcium-Salz des Ethins darstellt. Es wird durch die starke Erhitzung von Branntkalk und Koks teuer hergestellt und findet viele Einsatzmöglichkeiten, z.B. in der Stahlindustrie.
Calciumchlorid-2-hydrat ist eine chemische Verbindung von Kalzium, Chlor und Wasser. Es wird in kristalliner Form hergestellt und findet u.a. Verwendung als Arzneimittel oder zur Wasseraufbereitung von Meerwasseraquarien.
Calciumchlorid-6-hydrat ist ein Chlorid des Erdalkalimetalls Calcium, das durch Wasseraufnahme aus der Umgebung zu einem Hydrat-Komplex geworden ist. Da diese Reaktion exotherm verläuft, findet die Hydratbildung z.B. Einsatz zur Erwärmung von Fertiggetränken.
Calciumformiat ist das Calciumsalz der Ameisensäure. Es wurde früher als Nahrungsmittelzusatzstoff E 238 zum Konservieren von Lebensmitteln verwendet. Seit 1998 hat es allerdings keine Zulassung mehr als Lebensmittelzusatzstoff.
Calciumgluconat ist das Calciumsalz der Gluconsäure. Dieser Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnug E 578 wird als Säureregulator, Komplexbildner oder Stabilisator in der Lebensmittelindustrie verwendet.
Calciumhydroxid ist ein weißes Pulver, das in Wasser gelöst Löschkalk oder Kalkmilch genannt wird. Es wirkt reizend auf die Schleimhäute und kann zu Augenschäden führen. In der chemischen Industrie dient es als Nachweismittel für Kohlenstoffdioxid.
Calciumhypochlorit ist ein weißes, mäßig wasserlösliches Pulver. Es wird z.B. zum Bleichen von Papier und Textilien oder zur Desinfektion bei Schwimmbadbecken eingesetzt.
Calciumnitrat ist das Calciumsalz der Salpetersäure und wird als Düngemittel eingesetzt. Der Nitrat- Stickstoff ist direkt pflanzen verfügbar und sorgt somit für schnelles Pflanzenwachstum. Das Calcium unterdessen fördert die Zellwandfestigkeit und Bodenstruktur für gesundes Wurzelwachstum.
Calciumoxid ist der chemische Fachbegriff für Kalk. Hierbei wird je nach chemischem Aufbau der Moleküle zwischen verschiedenen Kalkarten unterschieden, wie z.B. gebranntem Kalk, ungelöschtem Kalk oder Kalkerde.
Calciumphosphat ist ein wasserunlöslicher Stoff, der in der Lebensmittelindustrie als Trennmittel eingesetzt wird. Er ist zum Beispiel in Fertigkuchemischungen enthalten um ein Zusammenkleben, Anbacken und Festkleben zu verhindern.
Calciumstearat ist das Calciumsalz der Stearinsäure. Es dient als Gleitmittel in pharmazeutischen Produkten und als Schmierstoff in der Papier- und Metallindustrie. Außerdem werden mit Calciumstearat Stabilisatoren für Kunststoffe hergestellt.
Calciumsulfat, auch Gips genannt, ist ein schwer wasserlöslicher, weißer Stoff. Das Produkt fällt oft bei chemischen Prozessen an. In der Industrie wird Calciumsulfat als Trockenmittel verwendet.
Calciumverbindungen sind in der Chemie alle Arten von Stoffverbindungen, die Calciummoleküle enthalten. bisher existieren hier beinahe 60 verschiedene bekannte Verbindungen.
Monocalciumphosphat gehört zur Gruppe der Phosphate, die fachlich korrekte Bezeichnung ist Calciumdihydrogenphosphat. Monocalciumphosphat wird bei der Herstellung von Dünger, Backpulver und Futtermittel verwendet.
Tricalciumcitrat ist das Calciumsalz der Zitronensäure. Es wird als Säureregulator und Stabilisator in der Pharmazie eingesetzt, besonders zur Regulierung der Knochendichte. In Futter- und Zahnpflegemitteln kommt es ebenfalls zur Anwendung.
