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Aufzugsfedern in Uhren finden sich v. a. bei mechanischen Armbanduhren. Sie werden auch Trieb- oder Zugfedern genannt. Heute werden hohe Anforderungen an Aufzugsfedern gestellt, so sollen sie etwa klein, ermüdungsfrei, bruchsicher, knick- und biegefest sein.
Blattfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sind dünne Bänder, die eine Federkraft ausüben, wenn sie gebogen werden. GFK eignet sich dafür besonders gut, da er nur schwer bricht. Diese Federn werden z.B. in Nutzfahrzeugen verbaut.
Doppelschenkelfedern kommen in ihrer einfachen Form zum Beispiel in Wäscheklammern oder Mausefallen vor. Sie werden auch als Schraubenfeder bezeichnet und haben die Besonderheit, dass sie um ihre Achse auf Torsion beansprucht werden.
Drahtseilfederelemente sind Drahtseile, die zu einer spiralförmig gewundenen elastischen Feder gewickelt werden und mit einem Rahmen versehen sind. Sie dienen u.a. zur Dämpfung der Schwingungen von Industrierobotern.
Elastomerfedern werden beispielsweise aus Polyurethan, Vulkollan oder CR- Gummi hergestellt. Elastomerfedern werden eingesetzt, um bewegte Massen abzufedern oder Schwingungserreger zu isolieren. Gute Dämpfungseigenschaften, hohe mechanische Belastbarkeit, geringe Abriebeigenschaften und Resistenz gegen Chemikalien zeichnen Elastomerfedern aus.
Registriergeräte dienen dem fortlaufenden Messen von Werten, beispielsweise von Temperatur und Feuchteverläufen. Zum Aufzeichnen der registrierten Werte benötigt man Faserschreibfedern, die diese Werte auf Diagrammpapier übertragen.
Diese Geräte helfen bei der Sortierung von Federn, die als Schüttgut ausgeliefert werden und deshalb bei der Montage schwierig zu handhaben sind.
Federkerne bestehen aus Stahlfedern und dienen überwiegend der Polsterung von Matratzen und Polstermöbeln. Man unterscheidet z.B. zwischen Bonnellfederkern-, Zylinderfederkern-, Endlosfederkern- und Taschenfederkernsystemen.
Federn für Hochtemperaturanwendungen funktionieren auch bei Temperaturen von etwa 700 bis mehreren Tausend Grad, bei denen Metallfedern nicht mehr einsetzbar sind. Sie bestehen meist aus Keramikverbindungen und werden z.B. in der Metallverarbeitung genutzt.
Federn für medizinische Zwecke, werden z.B. bei orthopädische Hilfsmitteln, dort speziell für Bandagen oder Orthesen verwendet.
Federn für Tieftemperaturanwendungen werden selbst bei tiefsten Temperaturen nicht spröde und bekommen keine Risse. Sie werden z.B. beim Umgang mit Flüssigerdgas eingesetzt, wo Temperaturen bis -160 Celsius Grad auftreten können.
Federnherstellungsmaschinen werden im produzierenden Gewerbe eingesetzt um Federn aller Art zu fertigen. Hierzu werden Drähte mit den spezifischen Materialeigenschaften, mittels Biegevorrichtungen, in die gewünschte Federform gebracht.
Federprüfmaschinen werden z. B. im Eisenbahnverkehr für die Überprüfung der Schraubendruckfedern von Schienenfahrzeugen verwendet. Im Wesentlichen werden dabei die axialen Federwege, die Auslenkrichtung bzw. die Größe und Rotation der Auslenkung sowie Kurzzeit-Elastizitätsprüfungen durchgeführt.
Füllhalterfedern sind ein wesentlicher Teil von Füllhaltern und bestehen meist aus Gold oder rostfreiem Stahl. Sie leiten die Tinte zum Schreiben nach außen. Der Tintenstrich variiert je nach der Beschaffenheit der Feder.
Blockierbare Gasdruckfedern nutzen komprimiertes Gas zur Erzeugung der Federkraft und lassen sich in jeder Position feststellen. Sie werden z.B. in verstellbaren PKW-Sitzen verbaut.
Adaptiv degressive Gasfedern (Degressoren) sind hydraulische Federn (auch Gasdruckfedern), deren Rückstellkraft vom Bewegungsablauf weitgehend unabhängig ist und leicht eingestellt werden kann. Diese Federung wird vor allem bei Bürostühlen angewandt.
Gummifederelemente sind Maschinenteile, die in Apparaten verbaut werden, die eine eigene Bewegung oder Rotation aufweisen. Sie dienen zur Dämpfung und Isolierung von Schwingungen und werden bspw. in der Metallbauindustrie verwendet.
Gummihohlfedern sind runde Gummielemente, die innen hohl sind und somit eine Stange umschließen können. Sie werden z.B. bei Kupplungen eingesetzt, um Stöße zu dämpfen.
Kapselfedern bestehen aus einer dichten Membran, die ein Gasgemisch umschließt. Somit wird bei einem Druck auf die Feder eine Federkraft ausgeübt. Die Federn werden z.B. in der Druckmesstechnik verbaut.
Bei Konstantkraftfedern ist die von der Feder ausgeübte Kraft fast unabhängig von der momentanen Auslenkung. Sie eignen sich z.B. zur Dämpfung von Schwingungen bei Maschinen.
Kugellager-Tellerfedern geben bereits bei geringer Auslenkung eine hohe Federkraft ab. Sie werden zur Verminderung von Laufgeräuschen und für geringeren Laufwiderstand in Kugellagern verbaut.
Als Lagerfedern bezeichnet man Spiralen aus Stahldraht, welche als technische Fertigungsteile die Vibration von Maschinenlagern auffangen. Je nach Kraftübertragung unterscheidet man Druckfedern, Zugfedern oder Werkzeugfedern.
Luftfederelemente, auch Balgzylinder genannt, sind flexible Maschinenteile, in denen ein gewisser Druck herrscht. Sie werden dazu verwendet, Bewegungsenergien zu absorbieren. Sie werden z.B. in der Automobilindustrie eingesetzt.
Magazinfedern sind nicht rund, sondern rechteckig oder oval. Dadurch können sie sehr platzsparend verbaut werden. Sie kommen z.B. in Teilespendern für Industrieroboter zum Einsatz.
Federelemente für Matratzen bestehen normalerweise aus Stahlkernen. Diese Federelemente sind alternativ aus Kunststoff gefertigt.
Mehrdrahtfedern sind aus mehreren Drähten gewickelt und dämpfen im Vergleich mit Federn aus einem Draht auch Stöße mit höheren Geschwindigkeiten und größeren Kräften. Sie werden z.B. eingesetzt, um Schwingungen von Industrierobotern zu dämpfen.
Mikrofedern sind Federn, die meist aus Federstahldraht bestehen. Sie sind in Größen von unter einem bis hin zu mehreren Millimetern verfügbar. Sie werden z.B. in Hörgeräten, Herzschrittmachern und Uhrwerken verbaut.
Rostfreie Normfedern sind bezüglich der Abmessungen und der Eigenschaften normiert. Sie bestehen aus rostfreiem Stahl oder besitzen eine rostfreie Legierung.
Parabelfedern für Schienenfahrzeuge sind Bauteile zur Stoßkompensation im Fahrwerk. Sie weisen konstante Biegespannung, geringes Gewicht und lange Lebensdauer auf. Die Federn werden in Form eines verspannten Pakets in das Fahrgestell der Schienenfahrzeuge montiert.
Ein Polsterfederdraht ist ein zur Feder verarbeiteter Draht, der in Polstern eingebaut wird und für Federung sorgt. Dazu gehören Polstermöbel, Autositze oder Matratzen.
Pufferfedern werden aus Flachstahl spiralförmig aufgewickelt und können so trotz ihrer relativ geringen Größe große Belastungen abfangen. Die enge Wicklung bedingt eine hohe Eigenreibung, deshalb werden Pufferfedern nur bei wenig schwankenden Belastungen eingesetzt.
Bei Rollfedern bleibt die Federkraft auch bei einer sehr großen Auslenkung beinahe konstant. Sie werden z.B. bei Kabeleinzügen in Staubsaugern und anderen Geräten verbaut.
Scheibenfedern dienen in Motoren zur Verbindung von Welle und Nabe, meist von der Antriebswelle auf ein Zahnrad. Sie werden u.a. in Dieselmotoren verbaut.
Schraubentellerfedern üben bei geringem Platzbedarf extrem hohe Federkräfte aus und halten auch ständiger Belastung lange stand. Sie werden z.B. in Getrieben für Fahrzeuge verbaut.
Schreibfedern werden als Zeichen- und Schreibgeräte verwendet. Mit der Feder wird meistens Tinte auf Pergament, Papier, Pappe oder andere beschreibbare Materialien aufgetragen. Zur besseren Handhabung wird die Schreibfeder von einem Federhalter gehalten.
Sprungfederrahmen für Betten sind eine veraltete Lösung. In den Rahmen integriert sind Federn, auf denen die Matratze liegt.
Rostfreie Tellerfedern aus Edelstahl zeichnen sich dadurch aus, dass auch bei kleiner Bauweise eine hohe Belastungsfähigkeit erreicht wird. Bei Motoren und im Maschinenbau sorgen rostfreie Tellerfedern aus Edelstahl für die einwandfreie Funktion der Kolben.
Triebfedern werden z.B. in Sicherheitsgurten, Staubsaugern, Laufwerken oder Uhren eingesetzt, wo sie als Antriebs- und Rückstellelement dienen. Sie finden Verwendung in der Automobilindustrie, der Feinmechanik, der Elektronik, der Textilindustrie und der Medizintechnik.
Waggonfedern dienen der Federung von Schienenwaggons. Ohne diese Federung würden Stöße ungebremst auf das Schienenfahrzeug übertragen werden. Dies kann insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten zu starken Beschleunigungen in vertikaler Richtung und damit zu Sicherheitsrisiken führen.
Zugfedern aus Ovaldraht haben bei geringerer Bauhöhe die gleiche Federkraft wie aus Runddraht gewickelte Federn. Sie werden verbaut, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht, z.B. in Industrierobotern.
