Flachdichtungen

Die Flachdichtung ist eine spezielle Form der Dichtung und gehört in der Regel zur Gruppe der statischen Dichtungen. Sie kommen häufig im Apparatebau oder Rohrleitungsbau zum Einsatz und werden dort als Dichtelement zwischen zwei Flanschen verwendet. Die verwendeten Materialien. Flachdichtungen sind in unterschiedlichen Materialien erhältlich, die sich je nach Anwendungsgebiet unterscheiden. Zu den häufigsten verwendeten Materialien gehören die Pressfaser, die Aramidfaser, die Kohlefaser oder Kupfer. Flachdichtungen, die aus einem flexiblen Material bestehen, werden in der Regel dann eingesetzt, wenn nur geringe Schraubenkräfte gefordert sind. Einige Flachdichtungen sind mit einer Rille im Flansch ausgestattet, welche dafür sorgt, dass die Dichtung bei einem auftretenden Druck nicht nachgibt. Ein weiches Dichtmaterial ist häufig durchlässiger für Diffusion, so dass es möglich ist, die Stützen glatt und präzise auszuführen. Das verwendete Dichtmaterial kann somit sehr flach ausfallen. Sonderformen der Flachdichtung. Hierzu zählt beispielsweise die ummantelte Flachdichtung. Diese Dichtung besteht aus einem Kern, welcher von einer PTFE- oder Metallhülle umgeben ist. Diese Ummantelung schützt den Kern der Dichtung vor chemischen Angriffen des abzudichtenden Mediums. Eine ummantelte Flachdichtung kommt häufig in der Automobiltechnik zum Einsatz und ist hier als Zylinderkopfdichtung bekannt. Auch die massive Metalldichtung gilt als Sonderform der Flachdichtung. Diese besteht aus besonders robusten Werkstoffen, beispielsweise Stahl oder Titan, und wird bei hoher chemischer Beanspruchung verwendet.

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