Hydraulikschläuche

Hydraulikschläuche sind flexible Halbzeuge, die in Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen für die Energie- und Signalübertragung mit Flüssigkeiten zum Einsatz kommen. Sie lassen sich in der sogenannten aufgelösten Bauweise frei verlegen und weisen verschiedene Materialeigenschaften auf, die sich aus der verwendeten Hydraulikflüssigkeit ergeben. Aufbau und Verbindung von Hydraulikschläuchen. Für die Herstellung von Hydraulikschläuchen kommen verschiedene Werkstoffe und Materialien infrage. Sie bestehen in aller Regel aus mehreren Schichten sowie Einlagen. Für die Innen- und Außenschicht sind Elastomere oder Thermoplaste verbreitet, da diese sowohl widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen sowie flexibel sind. Die Einlagen bestehen in aller Regel aus Stahldraht oder robusten Kunstfasern. Darüber hinaus sind Hydraulikschläuche und Schlauchleitungen aus Metall erhältlich. Schlauchleitungen entstehen durch die Verbindung von Hydraulikschläuchen mit Schlaucharmaturen. Die Armaturen gewährleisten die Funktionalität der gesamten Hydraulikanlage, in denen die Schläuche eingesetzt werden. Sie fungieren als Anschlüsse oder Verbindungsstücke und sind an ihrer Fassung mit dem jeweiligen Hydraulikschlauch verbunden. Verwendung und Wartung von Hydraulikschläuchen und Schlauchleitungen. Vor der Installation und Montage von Hydraulikschläuchen und Schlauchleitungen ist es wichtig, die Normen (zum Beispiel EN-Normen) der verfügbaren Schläuche zu kontrollieren. Darüber hinaus müssen die Schläuche für den Betrieb in der entsprechenden Anlage geeignet sein. Gegebenenfalls ist eine Überprüfung der Eignung für die genutzte Hydraulikflüssigkeit erforderlich. Die Schläuche müssen je nach Einsatzbereich hitzebeständig sein oder über einen entsprechenden Hitzeschutz verfügen. Die Verlegung der Schläuche ist hinsichtlich übermäßiger Biegung oder Beanspruchung zahlreichen Vorgaben unterworfen, deren Beachtung die Sicherheit im Maschinen- und Anlagenbau erhöht. Hydraulikschläuche können bei moderater Beanspruchung vier Jahre in der Anlage verbleiben. Die maximale Lagerzeit beträgt sechs Jahre. Spätestens dann ist ein Austausch erforderlich. Hohe Taktfrequenzen in Anlagen sowie äußere Einflüsse, die das Material stärker strapazieren, führen zu kürzeren Wartungsintervallen und einem Austausch bereits nach zwei Jahren.

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