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Mein Praktikum bei „Wer liefert was“

Jonas Pünder bei wlwFür die Schule muss ich ein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum absolvieren. Ich wollte in einen größeren Betrieb. Da ich in Eckernförde wohne und es dort wenig Möglichkeiten gibt, kam ich schnell auf Hamburg. Meine Tante, die dort wohnt, kennt Peter F. Schmid, den geschäftsführenden Gesellschafter von „Wer liefert was“. Über diesen Kontakt bekam ich schnell eine Zusage und die Vorfreude auf die zwei Wochen war groß. (mehr …)

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Auf der NOAH16 in Berlin – Ein Konferenzbericht von Peter F. Schmid

An den letzten beiden Tagen war ich auf der NOAH Conference in Berlin. Inhaltlich richtet sich die NOAH in erster Linie an CEOs, Geschäftsführer, Entscheider und Investoren, um einen tiefen Einblick in die aktuellen Themen der Digital- und Internetwirtschaft und deren Geschäftsmodfelle zu bekommen. Über 3.000 Teilnehmer waren in diesem Jahr dabei und nutzten die Plattform zum Networken und für den Erfahrungsaustausch.

Bei der diesjährige NOAH stand das Trendthema „Disruption“ im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang bedeutet „Disruption“ den fundamentalen Veränderungsprozess, der sich aus der fortschreitenden und nicht mehr aufzuhaltenden Digitalisierung vieler Konsumenten- und Industriebereiche ergibt, und mit dem sich alle Unternehmen auseinandersetzen müssen – vor allem auch die Unternehmen aus unserer Kernzielgruppe des deutschen Mittelstandes. Und dieser Veränderungsprozess betrifft alle Unternehmensbereiche weit über die Produktion hinaus und kann existenzbedrohende Ausmaße annehmen, wenn man die Zeichen nicht rechtzeitig erkennt.

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CEO Peter F. Schmid bei seinem Vortrag auf der NOAH 2016

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Unsere Highlights der Hannover Messe 2016

Auf der diesjährigen Hannover Messe (24.4.16 – 29.4.16) waren 460 Aussteller aus 75 Ländern präsent um Neuheiten aus Industrie und Mechatronik vorzustellen. Mit dem diesjährigen Partnerland USA war die Erwartungshaltung der Veranstalter entsprechend hoch, zumal sich auch US-Präsident Obama zur Eröffnung bzw. zum Messerundgang am  ersten Tag angekündigt hatte.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Messe standen im Rahmen der Digitalisierung der Produktions- und Energiebranche folgende sechs Kerntrends: intelligente Werkstoffe, vorausschauende Wartung, Industrie 4.0, Integrated Energy, additive Fertigung und Komponenten sowie Fachkräfte. „Wer liefert was“ war natürlich mit einem eigenen Stand vor Ort. Dieser diente als Anlaufstelle für Hersteller und vor allem Einkäufer, damit sich diese über die aktuellen Veränderungen durch die Produktsuche und die Positionierung als Marktplatz informieren konnten.

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„Wer liefert was“ auf der Hannover Messe 2016, v.l.n.r. Tanja, Andreas ,Anne, Franziska

wlw-Produktmanager und Marketing-Kollegen demonstrierten an einem großen Touch-Screen die neuen Suche-Filter, die Produktsuche mit über drei Millionen Produkten und die neue Möglichkeit nach Sortimenten zu suchen.

Produkte können auf wlw.de anhand der Details, die in der Regel neben einer näheren Produktbeschreibung auch eine Preisinformation enthalten, direkt mit Konkurrenz-Produkten verglichen werden. So kann Kosten- und Qualitätsoptimiert recherchiert und eingekauft werden. Diese neuen Möglichkeiten stießen bei allen Messestand-Besuchern auf reges Interesse sowie freudigen Schaffensdrang bezüglich der täglichen Einkäufertätigkeit, da die Nutzung ohne großes Know-How durch das angebotene Filtersystem kostenfrei im Internet nutzbar ist.

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Schöner Showeffekt – Tanja zerschlägt eine Flasche auf dem Kopf unseres CTO Dr. Felix Menden

Am Mittwoch, dem 27.4.16, präsentierte unser CTO, Dr. Felix Menden, im Rahmen des BME-Einkäufertages (eine Veranstaltung der Suppliers Convention) zudem einen Fachvortrag mit dem Thema: „Wie Suchmaschinentechnologie die B2B-Welt verändert“. Im Vortrag ging es um die Effekte von guten Suchtechnologien im Allgemeinen, was das für die B2B-Welt bedeutet, welche Grenzen sich daraus ergeben, und wie der Einkäufer sich die Digitalisierung zunutze machen kann.

Im Rahmen einer interaktiven Aufgabe, während des Vortrages, sollte das Publikum für die B2B-Verwendung nach Effektglas für Filmaufnahmen suchen. Um zu demonstrieren was Effektglas sein soll, ließ Felix sich eine solche Crash-Glas-Flasche über den Kopf ziehen.

Die Suchergebnisse über Suchanfragen in den „klassischen“ Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing veranschaulichten, dass diese Suchmaschinen nur bedingt die B2B-relevanten Ergebnisse zeigen und auch keine Preisvergleiche ermöglichen, weil lediglich ein oder zwei Anbieter gefunden wurden.

Auf unserem B2B-Marktplatz hingegen gibt es zu allen möglichen Suchwort- und Synonymkombinationen von Crash-Glas über Effektglas bis zu Glas für Filmaufnahmen eine mannigfaltige Ergebnisliste mit entsprechenden Filtern.

In Summe blicken wir auf eine erfolgreiche Messe zurück und nehmen für uns mit, dass es gerade im internationalen Bereich großes Interesse gibt bei „Wer liefert was“ präsent zu sein. Zudem gibt es den Wunsch nach weiteren Funktionen für registrierte Einkäufer und nach Einkäufer-Profilen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung im November, das 52. BME-Symposium. Dort werden wir von weiteren Produktneuheiten berichten können.

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Mein Schülerpraktikum im Marketing

Was mache ich als Schülerpraktikum? Eine Frage, die sich mir Anfang des Jahres gestellt hat. Als Peter, der CEO, den ich privat kenne, mir dann vorschlug, dass ich auch bei ihm in Hamburg bei „Wer liefert was“ einmal ein Praktikum machen könnte, ergriff ich diese Chance. Während meine Klassenkameraden ihr Schülerpraktikum in und um meiner Heimatstadt in Oberschwaben machen, verbringe ich die Woche in Hamburg. Als ich losfliege, liegt mir zwar ein genauer und perfekt geplanter Wochenplan vor, doch trotzdem weiß ich noch nicht so genau, was mich erwarten wird. Denn als Schülerpraktikantin ist man doch eher die Person, welche den Kollegen den Kaffee holt und „Laufbursche“ spielt, oder?

Es geht los

Es ist Montagmorgen, ich muss alleine in die Firma. Meine anfängliche Angst, ob sich überhaupt jemand um mich kümmert, legt sich sofort als ich gefragt werde, ob ich Lena wäre – von Judith, wie sich herausstellt. Judith ist auch für mein Onboarding zuständig. Nachdem mein Arbeitsplatz, inklusive eigenem Laptop und eigener E-Mail-Adresse, eingerichtet ist, bekomme ich von Jochen meine erste Aufgabe. Ich darf die Liste der Marketing Give Aways durch neu hinzugekommene Produkte ergänzen und das jeweilige Foto hinzufügen.

Dadurch ist die Zeit bis zur Mittagspause sehr schnell vergangen. Die Pause verbringe ich dann mit Jochen und Judith, die mit mir auch gleich noch eine kleine Stadtrundführung machen.

Nach der Mittagspause bekomme ich von Judith eine kurze Führung durch alle Bereiche. Die jeweiligen Mitarbeiter stellen sich mir kurz vor und erklären mir knapp und gut verständlich, für was sie verantwortlich sind, beziehungsweise was genau sie in ihrem Bereich machen. So bekomme ich einen perfekten Einblick, ohne mit zu vielen Informationen überflutet zu werden. Weiterlesen…

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SXSW 2016: Konferenzbericht zur South by South West Teil 4/4

Etwas unausgeschlafen und wehmütig machte ich mich an diesem Morgen auf, um meinen letzten Konferenztag zu beginnen. Nach eins, zwei, drei vorausgegangenen spannenden Tagen geht es in diesem Beitrag um den Endspurt, bevor ich privat noch einige Tage länger in Texas verweilte.

Tag 4 – Buddhisten, Cyber Punks & ein Fazit

Why Happiness Is Hard and How to Make It Easier

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Speaker

Andy Puddicombe hat sich nach einer Reihe von persönlichen Tragödien dazu entschieden nach Asien zu gehen, um dort in buddhistischen Klöstern Mönch zu werden. Nach zehn Jahren Meditationstraining und der buddhistischen Lehre ist er nach England zurück gekehrt, um den Menschen Meditation näher zu bringen. Nachdem er sechs Jahre als Meditationstrainer arbeitete, gründete er Headspace. Headspace bietet seinen Usern online und mobil Meditationskurse an. Headspace hat mittlerweile über 50 Mitarbeiter und 3 Millionen Abonnenten und im September eine $34M Finanzierungsrunde abgeschlossen.

In seinem Vortrag hat er von seiner Zeit als Mönch berichtet und wie er gelernt hat glücklicher zu sein. Später brachte er den ganzen Saal dazu still zu sein und gemeinsam fünf Minuten zu meditieren. 

It’s Not About an iPhone: Fixing the Encryption Mess

Speaker

Das Thema „FBI und iPhone“ ist ja seit einigen Wochen in den Medien. In dem Talk wurde darüber diskutiert, was denn richtig wäre: Datenschutz oder Rettung von Leben. Eine schwierige Frage, die auch hier nicht beantwortet werden konnte. Mittlerweile hat sich das Thema ein wenig relativiert, da das FBI (mit Hilfe einer dritten Partei) das iPhone des San-Bernardino-Attentäters knacken konnte. Grundsätzlich geht es aber auch darum, ob man eine starke Verschlüsselung oder gar keine Verschlüsselung einsetzt. Verbraucher ziehen eine starke Verschlüsselung vor, während die Geheimdienste und Regierungen immer eine Hintertür möchten. Misha Govshteyn hat am Schluss noch einen guten Satz gesagt:

„Look at Europe, in Germany there is no job for us. They don’t trust the cloud, especially not the US!“

Closing Remarks: Bruce Sterling

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Speaker

Bruce Sterling gilt als Begründer des Cyber Punks. Er hat in den 80er Jahren einige Science Fiction Werke veröffentlicht. Ausserdem setzt er sich politisch für Hacker-Themen und derzeit auch für Flüchtlinge ein. In seinem Vortrag machte er darauf aufmerksam, dass wir zwar in einer „Data-Driven-Society“ leben, aber keiner auf das Thermometer schaut. Die Klimaerwärmung ist real. 

In seinem Vortrag machte er seine Sicht deutlich, dass die ganze Welt derzeit in einem schlechten Zustand ist. Unter anderem nannte er das Beispiel, dass alle Länder in Europa aus der Europäischen Union austreten wollen, wie bspw. Großbritannien oder Frankreich. Brexit, Grexit, Frexit. Er ergänzte: 

„Germany will eventually exit from its own self.“

Mein Fazit zur SXSW 2016

Alles in allem ist die SXSW eine tolle Konferenz mit einem breiten Angebot, bei dem jeder relavante Themen findet. Das Angebot ist so groß, dass man sich oft nicht entscheiden kann, welche Veranstaltung man besucht. Bei einigen Vorträgen musste man sich frühzeitig anstellen, um noch einen Platz zu ergattern. Da die Event-Locations in der ganzen Stadt verteilt gewesen sind, war man gut beraten sich ein Fahrrad zu mieten oder mit einem der Pedicabs zu fahren. Die ganze Konferenz war sehr gut organisiert und ich werde auf jeden Fall noch sehr lange über die ereignisreichen Tage in Texas nachdenken.

Meine Empfehlung lautet zusammenfassend: Hinfahren & selber erleben!