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Posted in Insights
September 10th, 2018

#ichbinwlw mit… Henrik Stapel, Junior Campaign Manager

Henrik Stapel ist Junior Campaign Manager bei wlw. Im #ichbinwlw Interview spricht der 25-Jährige über eine unvergessliche Reise, flexible Pläne und einen folgenreichen Weihnachtsmarktbesuch.

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Das Jahr 1992 ruft vielen Unternehmen positive Erinnerungen ins Gedächtnis. Beispiele? Disney dominierte die Kino-Charts weltweit mit „Aladdin“ und spielte durch den Streifen mehr als 500 Mio. US-Dollar ein. Nintendo entschloss sich dazu die Erfolgskonsole „Super Famicom“ auch in Europa auf den Markt zu bringen, allerdings unter dem Namen „Super Nintendo Entertainment System“. Und auch wlw hatte in diesem Jahr Grund zur Freude – wenn auch noch unbewusst: Am 21. September 1992 erblickte nämlich Henrik das Licht der Welt.

Knapp 26 Jahre später wissen alle, warum der Grund zur Freude angemessen war. Henrik trägt durch seine hervorragende Arbeit im Team Sales Operations täglich dazu bei, dass alle Prozesse auf Vertriebsseite geschmeidig ablaufen. Dabei war sein Weg bei wlw alles andere als ein geplanter. Welche Ereignisse ihn fast in eine andere Richtung gelenkt hätten und weshalb am Ende doch alles genau richtig gekommen ist, verrät er uns im Interview.

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Du bist ein richtiges wlw „Eigengewächs“ und schon seit knapp vier Jahren im Unternehmen. Wie bist Du zu wlw gekommen?

Ich startete bei wlw als Werkstudent für das damals noch sehr neue Produkt „wlw Europe“. Die Kooperation mit internationalen Partnern klang in der Stellenbeschreibung sehr spannend und ich wollte gerne dabei helfen, dieses Produkt mit aufzubauen. Nach mehr als einem Jahr im Produktmanagement hatte ich jedoch Lust auf eine Veränderung und war zwischenzeitlich auf der Suche nach einem Praktikum in einem anderen Bereich, der mich auch sehr interessierte: die Personalberatung. Mein Team wusste auch Bescheid, dass ich bereits ein paar Bewerbungsgespräche geführt hatte. Als wir eines Abends jedoch zusammen den Weihnachtsmarkt besuchten, meinte ein Kollege zu mir, dass auch bei wlw im Sales-Bereich noch Leute gesucht werden und es eine passende Stelle für mich gäbe. Das klang so verlockend, dass ich schließlich doch blieb und hier mein Praxissemester absolvierte sowie meine Bachelorarbeit zum Thema „Kunde-Marke-Beziehung“ fertigstellte.

Also haben wir es dem Weihnachtsmarkt zu verdanken, dass Du es Dir doch noch einmal anders überlegt hattest?

Es war auch ein bisschen Glühwein im Spiel (lacht). Im Nachhinein war es aber definitiv die richtige Entscheidung! Denn schon bevor ich anfing die Bachelorarbeit zu schreiben, bot mir mein Vorgesetzter, Lutz Speckels, an, mich nach meinem Studium direkt zu übernehmen. Dieses Angebot habe ich dann auch angenommen, obwohl das bedeutete, dass ich meinen Plan für das Master Studium in Schweden beiseiteschieben musste. Und nun bin ich bereits seit über anderthalb Jahren als Campaign Manager im Vertrieb tätig.

Wofür sind Du und Dein Team bei wlw genau zuständig?

Das Team Sales Operations kümmert sich darum, dass alle Prozesse, die den Vertrieb betreffen, glatt ablaufen. Wir fungieren also als Schnittstelle zwischen unseren Systemen, dem Marketing, der Produktentwicklung, dem Produktmanagement und dem Tagesgeschäft im Vertrieb. Meine konkrete Rolle dabei ist, in Zusammenarbeit mit dem Marketing, Produktmanagement und Vertriebsleitern, alle wichtigen Verkaufsaktionen, Incentives und Sonderangebote zu planen und in unseren Prozessen umzusetzen. Zudem ist es dann natürlich auch meine Aufgabe zu überwachen, wie erfolgreich die einzelnen Initiativen waren.

Ähnlich wie unsere Kollegin Mareike absolvierst auch Du nebenbei noch ein berufsbegleitendes Master Studium. Wie kriegst Du Job und Studium unter einen Hut?

Man kommt nicht drum herum, abends seinen Roman auch mal gegen ein Fachbuch auszutauschen. Und natürlich gibt es viele Wochenenden, an denen ich über meinen Aufgaben und Fallstudien sitzen muss, anstatt irgendwo am Strand zu liegen. Aber ich erhalte sowohl von wlw, meiner Familie, meiner Freundin sowie meiner Sportmannschaft vollstes Verständnis dafür, dass dieses Studium eben auch Zeit kostet. Dafür bin ich sehr dankbar und durch diese Unterstützung ist der Aufwand dann auch leichter zu meistern.

Apropos Sportmannschaft: Dein größtes Hobby ist Handball. Wobei Hobby fast eine Untertreibung ist, da Du einst kurz davor warst, sehr hochklassig zu spielen. Warum hat es nicht geklappt?

Als ich kurz vor dem Abitur stand, bekam ich eine Anfrage von einem damaligen Zweitligisten ob ich Interesse hätte, einige Trainingseinheiten dort zu absolvieren. Da ich zu der Zeit aber leider mit Problemen in meiner Wurfschulter zu kämpfen hatte, war die Geschichte dann schnell erledigt. Im Nachhinein bin ich aber gar nicht so traurig. Nach dem Abitur machte ich stattdessen mit einigen Kumpels für zehn Monate Australien unsicher – eine unvergessliche Zeit!

Was waren die Highlights Deiner Reise?

Ich habe dort viele coole Leute kennengelernt, mit denen ich auch heute noch in Kontakt stehe. Zudem habe ich dort viele Sachen das erste Mal gemacht: Sei es Tauchen, Fallschirmspringen oder Bungeejumping. Der ganze Aufenthalt war wirklich etwas Besonderes, an das ich mich für immer mit einem Lächeln erinnern werde.

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Wo siehst Du Dich in fünf Jahren?

Ganz ehrlich: Wenn Du mich 2014 gefragt hättest, was ich 2018 mache, hätte ich wahrscheinlich geantwortet, dass ich in irgendeiner Unternehmensberatung arbeite. Aber so ist es nicht gekommen. Pläne sind halt dafür bekannt sich noch zu ändern. Dementsprechend schaue ich momentan nicht zu weit in die Zukunft, sondern orientiere mich eher an den Dingen, die genau vor mir liegen. Meine größten Ziele sind erst einmal meinen Master erfolgreich abzuschließen und mich hier bei wlw parallel weiterzuentwickeln. Wenn das soweit ist, überlege ich, was als nächstes auf der persönlichen und beruflichen Agenda stehen kann. Mein Lebenslauf beweist ja auch, dass man bei wlw immer wieder unverhofft in neue, spannende Bereiche „reinrutschen“ kann und sich schnell neue Perspektiven ergeben.

Dein Plädoyer an zukünftige Bewerber: Warum lohnt es sich im Team Sales Operations zu arbeiten?

Im Team Sales Operations gibt es keine starren Arbeitsabläufe, sondern viel Spielraum. Jede gute Idee wird stets auf den Prüfstand gestellt. Leute, die also Lust haben etwas selbstständig aufzubauen, ein gutes Auge für Optimierungspotenziale haben, etwas Kreativität mitbringen und sich weiterentwickeln wollen, sind bei uns genau richtig.

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