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März 31st, 2016

Konferenzbericht: BathRuby 2016

Am 11. März fand im englischen Bath die zweite BathRuby Konferenz statt. MalteLuka und ich haben für „Wer liefert was“ teilgenommen. Der Schwerpunkt der Vorträge lag, wie der Name der Veranstaltung bereits vermuten lässt, auf technischen Themen rund um die Sprache Ruby, das Vortragsprogramm war aber nicht auf pure Technik begrenzt.

Die Konferenz fand in den „Bath Assembly Rooms“ statt, einem gregorianischen Bauwerk aus dem Jahr 1771 in dem schon Jane Austen und Charles Dickens regelmäßig zu Gast waren. Mit Raumgrößen von 250-420 Quadratmetern und einer Deckenhöhe von 13 Metern war mehr als genug Platz für die ca. 500 Gäste.

Den Anfang der Vorträge machte Xavier Riley mit „Rocking Out In Ruby – A Playful Introduction to Sonic PI“ und weiter ging es mit einer Einführung in Graphdatenbanken von Coraline Ada Ehmke mit „How NEO4J Saved my Relationship“. Zwischen den Talks gab es Snacks und Getränke im „Tea Room“, durch die Organisation als single Track Konferenz hatte man schnelle Anknüpfungspunkte, um mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

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Ein nennenswerter Bestandteil der Veranstaltung waren 15 Lightningtalks, die in drei Blöcken über den Tag verteilt waren. Die Ankündigung für die Talks kam relativ spontan ein paar Tage vor der Konferenz und ich habe die Gelegenheit genutzt um das „Manifesto for Responsible Software Development“ vorzustellen, ein Projekt das ich im vergangenen Jahr gemeinsam mit einigen weiteren Leuten gestartet habe. Den Lightningtalk kann man mittlerweile als Video-Mitschnitt (ab Minute 13:30) sehen, die Folien habe ich hier veröffentlicht.

Dass ich nach meinem Lightningtalk viele interessante Gespräche führen konnte und viel positives Feedback bekommen habe lag sicher auch daran, dass die Besucher der Konferenz generell „open minded“ waren. Das wurde auch durch die Vorträge „The Surprising Neuroscience of Gender Inequality“ von Janet Crawford und „Firing People“ von Zach Holman ausgedrückt. Die Brücke zwischen diesen beiden Welten schlug Courteney Ervin mit ihrem Beitrag „Open Source for your Benefit“.

Den Abschluss des Programms bildete Aaron Patterson mit „How are Method Calls Formed?“ und einem tiefen Einblick ins Caching von Methodenaufrufen in Ruby. Der Talk begann mit viel Humor, Katzenbildern und Seitenhieben auf Bath. Als dann der echte Inhalt begann waren aber noch einmal alle aufgerüttelt und wach für einen echten spannenden Endspurt.

Im Anschluss gab es ein nettes Buffet mit Wein, Bier und vielen weiteren interessanten Gesprächen in gregorianischer Atmosphäre.

Mir hat die Konferenz wirklich gut gefallen, gerade auch weil Bath eine wunderschöne Stadt ist die man mal besucht haben sollte. Damit sich die Reise nach England auch gelohnt hat, haben wir den Samstag im Anschluss an die Konferenz noch für Sightseeing genutzt und sind am Tag darauf inspiriert und motiviert zurückgereist.

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