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Mein Schülerpraktikum im Marketing

Was mache ich als Schülerpraktikum? Eine Frage, die sich mir Anfang des Jahres gestellt hat. Als Peter, der CEO, den ich privat kenne, mir dann vorschlug, dass ich auch bei ihm in Hamburg bei „Wer liefert was“ einmal ein Praktikum machen könnte, ergriff ich diese Chance. Während meine Klassenkameraden ihr Schülerpraktikum in und um meiner Heimatstadt in Oberschwaben machen, verbringe ich die Woche in Hamburg. Als ich losfliege, liegt mir zwar ein genauer und perfekt geplanter Wochenplan vor, doch trotzdem weiß ich noch nicht so genau, was mich erwarten wird. Denn als Schülerpraktikantin ist man doch eher die Person, welche den Kollegen den Kaffee holt und „Laufbursche“ spielt, oder?

Es geht los

Es ist Montagmorgen, ich muss alleine in die Firma. Meine anfängliche Angst, ob sich überhaupt jemand um mich kümmert, legt sich sofort als ich gefragt werde, ob ich Lena wäre – von Judith, wie sich herausstellt. Judith ist auch für mein Onboarding zuständig. Nachdem mein Arbeitsplatz, inklusive eigenem Laptop und eigener E-Mail-Adresse, eingerichtet ist, bekomme ich von Jochen meine erste Aufgabe. Ich darf die Liste der Marketing Give Aways durch neu hinzugekommene Produkte ergänzen und das jeweilige Foto hinzufügen.

Dadurch ist die Zeit bis zur Mittagspause sehr schnell vergangen. Die Pause verbringe ich dann mit Jochen und Judith, die mit mir auch gleich noch eine kleine Stadtrundführung machen.

Nach der Mittagspause bekomme ich von Judith eine kurze Führung durch alle Bereiche. Die jeweiligen Mitarbeiter stellen sich mir kurz vor und erklären mir knapp und gut verständlich, für was sie verantwortlich sind, beziehungsweise was genau sie in ihrem Bereich machen. So bekomme ich einen perfekten Einblick, ohne mit zu vielen Informationen überflutet zu werden.

Als wir zurückkommen, werde ich direkt von Jochen zum „Traffic-Meeting“ mitgenommen. Der Austausch und die Besprechung sind auch für mich, obwohl ich nur von wenigen Themen eine Ahnung habe, sehr interessant. Als wir aus dem Meeting kommen ist es bereits 15.00 Uhr und die finale Besprechung des Styleguides steht an. Auch hier darf ich dabei sein. Ein Thema von dem ich mehr verstehe. Hier wird der „Leitfaden“ für das gesamte Auftreten von „Wer liefert was“ besprochen. Ziel ist, dass das Firmenlogo zum Beispiel bei jeder E-Mail einen festen Platz hat, an dem es steht, und immer ein gewisser Abstand zwischen Logo und dem Geschriebenem eingehalten wird.

Bis das alles besprochen ist, vergeht eine weitere Stunde. Somit ist es bereits 16.00 Uhr und mein Arbeitstag ist beendet. Nach dem ersten Tag bin ich absolut zufrieden und freue mich bereits auf den nächsten.

Mein erster Blog-Beitrag

Es ist Dienstag. Dieses Mal begebe mich dann aber direkt an meinen Arbeitsplatz. Heute steht ein Foto-Termin für die neuen Mitarbeiter an, welchen ich gemeinsam mit Judith betreuen werde. Gemeinsam beginnen wir, die Leinwand aufzubauen und genug Platz für den Fotografen zu schaffen. Jetzt werden Fotos gemacht. Jede viertel Stunde kommt ein neuer Mitarbeiter, der ein Foto für sein Profil braucht. Natürlich mit dem Firmenlogo im Hintergrund. Gegen Mittag hat jeder das perfekte Foto. Jetzt muss nur noch abgebaut werden und dann habe ich Mittagspause.

Zeit für mich, um ein kurzes Résumé zu ziehen. Meine bisherigen zwei Tage sind geprägt von lauter tollen Erfahrungen und vom Kontakt mit total netten Menschen. Ein „Laufbursche“ bin ich auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil, ich lerne ständig Neues und sammle jede Menge prägende Eindrücke. Auch wenn für heute schon fast Feierabend für mich ist und somit die ersten zwei meiner insgesamt nur fünf Tage bei „Wer liefert was“ vorbei sind, freue ich mich auf die nächsten drei, mir noch verbleibenden Tage hier in Hamburg.

Pünktlich um 14.00 Uhr beginne ich wieder. Jetzt steht mein erster eigener Blog-Beitrag auf dem Plan. Ich sehe mir einige Beiträge auf dem Blog an und gewinne so einen ungefähren Eindruck davon, wie mein Text auszusehen hat. Außerdem steht mir Kilian, der Marketing-Werkstudent, bei Fragen immer zur Seite.

Ich bin gespannt, was noch so kommt…

Lena

Lena

Lena ist Schülerpraktikantin im Marketing-/PR-Abteilung von "Wer liefert was".

2 Gedanken zu „Mein Schülerpraktikum im Marketing

  1. Hallo Lena!

    Ich bin von deinem ersten Blogbeitrag sehr begeistert! Außerdem finde ich das sehr lobenswert, dass du den Mut gefunden hast, woanders ein Praktikum zu absolvieren. Das macht nicht jeder, daher schätze ich deine Entscheidung sehr. Aber wie man raus liest, gefällt es dir sehr gut bei WLW und das ist ja die Hauptsache.

    Mein Sohn Sven soll nächstes Jahr auch sein Schülerpraktikum machen, jedoch weiß er noch nicht in welche Richtung es gehen soll. Und wie Jungs so sind, nehmen sie die ganze Angelegenheit nicht so ernst und „chillen“ (ich hoffe, ich habe das Wort im richtigen Kontext verwendet) lieber. Aber ich möchte ja nicht, dass er am Ende ohne Praktikumsplatz da steht. Und in Richtung Marketing gibt es bestimmt spannende Praktikumsplätze. Deinen Eindrücken nach kann man viel lernen und hat immer was Aufregendes zu tun! Ich habe mich mit dem Thema Marketing auseinandergesetzt und festgestellt wie vielfältig die Tätigkeiten sein können. Da gibt es Unternehmen, die haben sich für B2B-Marketing spezialisiert, oder für Unternehmen, die für Trade Marketing spezialisiert sind. Da sollte Sven bestimmt was finden!

    Aber danke für deinen tollen Beitrag! Weiter so 🙂

    LG

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