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Auf der NOAH16 in Berlin – Ein Konferenzbericht von Peter F. Schmid

An den letzten beiden Tagen war ich auf der NOAH Conference in Berlin. Inhaltlich richtet sich die NOAH in erster Linie an CEOs, Geschäftsführer, Entscheider und Investoren, um einen tiefen Einblick in die aktuellen Themen der Digital- und Internetwirtschaft und deren Geschäftsmodfelle zu bekommen. Über 3.000 Teilnehmer waren in diesem Jahr dabei und nutzten die Plattform zum Networken und für den Erfahrungsaustausch.

Bei der diesjährige NOAH stand das Trendthema „Disruption“ im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang bedeutet „Disruption“ den fundamentalen Veränderungsprozess, der sich aus der fortschreitenden und nicht mehr aufzuhaltenden Digitalisierung vieler Konsumenten- und Industriebereiche ergibt, und mit dem sich alle Unternehmen auseinandersetzen müssen – vor allem auch die Unternehmen aus unserer Kernzielgruppe des deutschen Mittelstandes. Und dieser Veränderungsprozess betrifft alle Unternehmensbereiche weit über die Produktion hinaus und kann existenzbedrohende Ausmaße annehmen, wenn man die Zeichen nicht rechtzeitig erkennt.

PFS auf der NOAH16
CEO Peter F. Schmid bei seinem Vortrag auf der NOAH 2016

Wir bei wlw haben den großen Vorteil, dass wir die Transformation von einem Unternehmen mit langer Historie in der „Old Economy“ hin zu einem vollständig digitalisierten Unternehmen bereits vollzogen haben. Wir sind das beste Beispiel für den Mittelstand 4.0. Von diesen Erfahrungen können andere Unternehmen lernen und profitieren. Ich habe auf der NOAH unsere Erfolgsgeschichte von der Entwicklung zum führenden B2B-Marktplatz in Europa präsentiert und unsere Vision vorgestellt: Meine Präsentation „Make Europe´s B2B products accessible worldwide“ findet ihr hier auf Slideshare.

Insgesamt haben an den zwei Tagen über 100 hochkarätige Referenten ihre Produkte, Projekte und Unternehmen vorgestellt: darunter so illustre Namen, wie zum Beispiel Dr. Dieter Zetsche von Daimler, Oliver Samwer von Rocket Internet (Zalando) oder auch Travis Kalanick – dem Gründer und CEO des Fahrdienstes Uber, das gerade erst eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,1 Milliarden Euro eingesammelt hat. Die Impulsvorträge bildeten die Grundlage für spannende, interessante Gespräche zwischen den Präsentationen. Leider schafft man es bei einem derart vollgepackten Programm nicht, alle Beiträge zu verfolgen.

Spannend fand ich am ersten Tag die von Kai Diekmann (Herausgeber Bild) moderierte Diskussion von Dr. Dieter Zetsche und Travis Kalanick, die eigentlich Konkurrenten im Bereich Mobilität und Automobilwirtschaft sind, aber doch viele Gemeinsamkeiten sehen. Auch die Beiträge aus der Fintech-Branche von Kreditech und Numbers26, die das Geld digital werden lassen wollen, hatten großen Zuspruch. Am zweiten Tag waren es vor allem die Beiträge von Herbert Hainer, CEO von adidas, und Florian Gschwandtner, Co-Founder und CEO der Fitness-App runtastic, die aufgezeigt haben, wie die Digitalisierung unser Verhalten und das Bewusstsein im Umgang mit Gesundheit, Bewegung und unserem Körper verändert. Die Erfolgsgeschichte von Runtastic ist zudem wirklich beeindruckend.

Was nehme ich mit von der NOAH 2016: Obwohl die Digitalisierung vieler Themenwelten bereits schon seit Jahren in vollem Gang ist, stehen wir immer noch ganz am Anfang einer langanhaltenden und grundsätzlichen Veränderung. Bei wlw haben wir die Zeichen früh erkannt und rechtzeitig die Weichen gestellt. Deswegen bin ich sicher, dass wir mit unserer Vision auf dem richtigen, erfolgreichen Weg sind. Das haben mir auch die Reaktionen auf meine Präsentation und die vielen interessanten Gespräche gezeigt.

Carsten Brandt

Carsten ist bei wlw Senior Manager Corporate Communications und kümmert sich um die externe und interne Kommunikation.

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