17 Lieferanten für „Kunststoffbearbeitung“ in Hamburg

 
Land
17
Standort
Lieferantentyp
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Kunststoffbearbeitung ist oft zur Nachbehandlung von Produkten aus Fertigungsverfahren wie Spritzgießen, Extrudieren oder RTM-Pressen notwendig.

Geräte zur Kunststoffbearbeitung müssen sich genau einstellen lassen

Aufgrund der im Vergleich zu Metallen nur mäßigen mechanischen Eigenschaften ist bei der mechanischen Bearbeitung von Kunststoffen besondere Vorsicht geboten. So besitzen Kunststoffe eine sehr geringe Steifigkeit, sodass durch auftretendes Schwingen schnell Ungenauigkeiten entstehen. Gleichzeitig verursachen zu hohe Spannkräfte aufgrund der niedrigen Härte Abdrücke auf der Oberfläche. Daher müssen bei der mechanischen Kunststoffbearbeitung Parameter wie Schnittgeschwindigkeit, Spannkraft und Schnittwinkel gezielt eingestellt und im geringen Toleranzbereich gehalten werden. Gängige Kunststoffbearbeitungsverfahren sind Fräsen, Drehen, Bohren und Polieren. Auch das Fügen spielt eine wichtige Rolle im Bereich der Kunststoffbearbeitung. Darüber hinaus sind das Kleben und bei thermoplastischen Kunststoffen zudem das Schweißen häufig eingesetzte Verfahren. Als Kleber kommen unter anderem selbsthärtende Phenolharze (Resole) und ungesättigte Polyesterharze zum Einsatz. Thermoplaste werden überwiegend verschweißt. Um den Fügebereich zum Aufschmelzen zu bringen, nutzt man verschiedene Verfahren zur Wärmeeinbringung. Häufig eingesetzt wird das Heizwendel-, Laser-, Hochfrequenz-, und Reibschweißen.

Kunststoffbearbeitung auf den verwendeten Kunststoff abstimmen

Allgemein muss das Bearbeitungsverfahren genau auf den zu bearbeitenden Kunststoff abgestimmt sein. Speziell bei den Massenkunststoffen wie Polyethylen (PE), Polyamid (PA) und Polypropylen (PP) müssen die niedrigen thermomechanischen Eigenschaften berücksichtigt werden. Sonst kann es zur Zersetzung beziehungsweise Zerstörung des Bauteils kommen. Speziell muss auf eine geeignete Wärmeabfuhr der Bearbeitungszone geachtet werden. Bereits bei geringen Bearbeitungstemperaturen ist ungewolltes Aufschmelzen oder thermische Zersetzung des Kunststoffes möglich.

L. Buck & Sohn GmbH & Co. KG

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