Dank Umstellung auf Fließbandfertigung konnte das Ford Modell T ab 1914 für 370 $ verkauft werden.
Zuvor war es mit 850 $ mehr als doppelt so teuer.* Erstaunt?

* Quelle: www.fordclassicclub.at

Fördertechnik

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20
Händler
„Quelle: DACH-Zahlen von „Wer liefert was“ Stand: Mai 2015, Statistisches Bundesamt, Plastisch Europe“

Wie Schlachthöfe den Automobilbau revolutionierten ...

Als Teildisziplin des Maschinenbaus befasst sich die Fördertechnik mit Einrichtungen zum Transport in abgegrenzten Bereichen wie z.B. Häfen oder Industriebetrieben. Doch wo liegen die Ursprünge der Fördertechnik? Eines der markantesten Beispiele stammt aus den USA: Zwischen 1850 und 1900 verdreifachte sich die US-Bevölkerung, sodass das Heranschaffen frischer Nahrungsmittel zu einer Herausforderung wurde. Um 1870 wurden in den Schlachthöfen von Cincinnati bereits hochgelegte Transportbänder eingesetzt, um die geschlachteten Tiere von einem Arbeiter zum nächsten zu transportieren. Dank der Fließbandtechnik wurde die Fleischproduktion um ein vielfaches effizienter, die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Anfang des 20. Jahrhunderts greift ein gewisser Henry Ford als erster Autobauer das Prinzip der Förderbänder auf, um seinen Traum zu verwirklichen: den Bau eines Autos, das für die breite Masse erschwinglich ist. 1908 geht das legendäre „Modell T“ in Detroit in Produktion, ab Januar 1914 wird es zum weltweit ersten Auto aus der Fließbandfertigung. Die Produktionszeit für ein Auto reduziert sich dadurch von zwölf Stunden auf 93 Minuten, der Verkaufspreis verringert sich von 850 auf 370 $, nach heutiger Kaufkraft ca. 7.600 €. Eine Revolution für den Automobilbau.

Kleinster Gabelstapler der Welt

Auch heute ermöglichen Förderanlagen eine reibungslose effiziente Arbeitsweise. So zum Beispiel erleichtern Gabelstapler die Beförderung von Materialien und Gütern im Lager. Der erste Gabelstapler wurde vom US-amerikanischen Schraubenhersteller Eugene Clark im Jahre 1917 entwickelt, allerdings gingen Gabelstapler erst ab 1946 in die Serienproduktion. Damals ahnte noch niemand, dass mehr als 50 Jahre später der kleinste funktionstüchtige Gabelstapler der Welt Aufsehen erregen würde. Auf seine Gabel passt gerade mal ein Stück Würfelzucker. Doch der 24 Millimeter lange (ohne Gabel) und 16 Millimeter breite ,,Linde H 008" verfügt über alle wesentlichen Funktionen, die sein 4,6 m langes Vorbild Linde H 80 auszeichnet. Der Mikrogabelstapler wurde im Jahr 2000 vom Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) und dem EXPO-Projekt MicroToys e.V. im Auftrag der Linde AG entwickelt. Leider konnte sich diese Fördertechnik zum Transport von Zuckerwürfeln in deutschen Cafés nicht durchsetzen.

Vom Kranich zum Kran

Der Kranbau kann auf eine deutlich längere Historie als der Gabelstapler zurückblicken. Eine besondere Rolle nahmen Kräne im Bauwesen der alten Römer ein. Hier wurde nicht nur gern, sondern vor allem auch groß gebaut. So übernahmen die Römer kurzerhand den von den Griechen bekannten Kran, entwickelten ihn fleißig weiter und konnten durchaus stolze 100 Tonnen Gewicht auf eine Höhe von über 30 Meter bugsieren. Doch woher kommt eigentlich der Begriff „Kran“? Offenbar vom Kranich. In einem Lexikon aus dem Jahre 1842 heißt es dazu: „Krane oder Kraniche sind Maschinen, mittels derer Lasten auf eine bestimmte Höhe gezogen werden und, wenn sie aufgezogen sind, auf einen anderen Ort versetzt oder gelegt werden.”. Weiterhin heißt es: „… da bei einer jeden Maschine dieser Art ein hervorstehender langer Teil oder Schnabel vorhanden ist …”.

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Ob elektrische Hebezeuge, Palettenfördersysteme oder Lastenaufzüge: Bei der heutigen Vielschichtigkeit von Förderanlagen ist es nachvollziehbar, dass Fördertechnik und Intralogistik nach der Antriebstechnik die zweitgrößte Fachbranche im deutschen Maschinen- und Anlagenbau stellen. Über „Wer liefert was“ greifen Sie auf professionelle Anbieter zurück, mit deren Hilfe Sie Ihre innerbetrieblichen Abläufe noch effizienter gestalten können.

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