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Entwicklung: ein Job für kreative Köpfe

Wussten Sie, dass die Entwicklung eine der wichtigsten Abteilungen in vielen Unternehmen ist? Hier werden neue Produkte entwickelt und die bereits auf dem Markt eingeführten Produkte verbessert. Ein wichtiger Aspekt in der Entwicklung besteht darin, die technischen Verfahren in der Produktion zu optimieren oder komplett neu zu entwickeln. Diesen Tätigkeiten geht üblicherweise ein Entwicklungsingenieur nach. Er findet eine Anstellung in allen Wirtschaftsbereichen sowie in Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Instituten. 

Welche Aufgabe hat ein Ingenieur in der Entwicklung?

Die Abteilung Entwicklung beschäftigt sich mit der Verbesserung bestehender und dem Kreieren neuer Produkte, oft auf Basis des bereits vorhandenen Produktportfolios. Zugleich wird in der Entwicklung nach technischen Lösungen gesucht, wie das neue oder verbesserte Produkt zur Marktreife gebracht und anschließend möglichst effektiv hergestellt werden kann. In diesen Gesamtprozess ist der Ingenieur Entwicklung eingebunden. Nur selten übernimmt ein einzelner Entwicklungsingenieur das komplette Spektrum der Aufgaben. In der Praxis arbeitet der Ingenieur Entwicklung vielmehr in einem Team, in dem jeder Experte eine überschaubare und von der Leitung Entwicklung definierte Aufgabe erfüllt. 

Die Entwicklung gliedert sich in insgesamt fünf Phasen:

  • In der Planungsphase wird ein sogenanntes Lastenheft erstellt. Darin werden die Anforderungen an ein Produkt oder ein Verfahren definiert.
  • Anschließend wird der Lösungsweg für die Aufgabe erstellt, ein Konzept entsteht.
  • Sobald das Konzept fertiggestellt ist, wird die Lösung gestalterisch festgelegt. Dies kann durch einen Ingenieur Entwicklung, einen Techniker oder einen Produktdesigner erledigt werden.
  • Der Entwurf wird anschließend so ausgearbeitet, dass das Produkt in Serie gehen oder das Verfahren umgesetzt werden kann.
  • Im letzten Schritt erfolgt die Markteinführung. Dafür werden in der Abteilung Entwicklung üblicherweise Prototypen angefertigt, die ausgewählten Kunden zunächst zum Testen angeboten werden.  

Welche Voraussetzungen muss ein Ingenieur Entwicklung erfüllen?

Neben einem guten technischen und mathematischen Verständnis benötigt ein Ingenieur Entwicklung die Fähigkeit zum kreativen Denken. Zudem sollte ein angehender Entwicklungsingenieur auch Kostenbewusstsein mitbringen. Gefragt sind zudem Eigeninitiative sowie gute Englischkenntnisse. Der Grund: Ein Ingenieur Entwicklung kann vielfach auf die Forschungsergebnisse internationaler Kollegen zurückgreifen und seine eigene Arbeit darauf aufbauen. Er muss also in der Lage sein, auch auf internationaler Ebene zu kommunizieren und die Beiträge ausländischer Kollegen zu verstehen. 

Wie sieht die Ausbildung für einen Ingenieur Entwicklung aus?

Für den Berufseinstieg als Ingenieur Entwicklung muss der Bewerber zumindest ein Grundstudium in einem Fachgebiet abgeschlossen haben, welches in der jeweiligen Branche gefragt ist. Als Alternative bietet sich der Studiengang Produktentwicklung an, der seit 1996 von einigen Hochschulen angeboten wird. Nach dem grundständigen Studium kann ein angehender Ingenieur Entwicklung ein weiterführendes Studium anschließen. Sofern sich bereits nach dem grundständigen Studium für den angehenden Entwicklungsingenieur eine Gelegenheit zum Berufseinstieg bietet, kann er das weiterführende Studium zu einem späteren Zeitpunkt nachholen oder berufsbegleitend absolvieren. 

Was verdient ein Ingenieur Entwicklung?

Die tarifliche Bruttovergütung für einen Entwicklungsingenieur liegt zwischen 4.200 und 5.300 Euro pro Monat. Die Höhe des Gehaltes ist unter anderem abhängig von der Branche, der Berufserfahrung und der Region. 

Welche Karrierechancen hat ein Ingenieur Entwicklung?

Um die Karrierechancen zu erhöhen, kann ein Entwicklungsingenieur zusätzlich ein weiterführendes Studium absolvieren. Hierfür bieten sich die Fächer Biotechnologie, Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Konstruktionstechnik, Kunststofftechnik oder Maschinenbau an. Stammt der Entwicklungsingenieur aus einer verwandten Branche, kann er dadurch sein Spezialwissen erweitern und wird auch für Arbeitgeber aus anderen Branchen interessant. Das trifft etwa auf die Fächer Maschinenbau und Konstruktionstechnik zu. Je mehr Praxis- und Projekterfahrung ein Ingenieur sammelt, desto höher sind seine Entwicklungschancen. Renommierte Arbeitgeber mit großen Entwicklungsabteilungen sind der Karriere förderlich. Eine attraktive Alternative kann der Sprung in die Selbstständigkeit darstellen. Der Entwicklungsingenieur kann etwa ein Ingenieurbüro eröffnen und Forschungs- sowie Entwicklungsarbeiten anbieten.

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