Während sich operative Einkäufer mit 49.187 Euro zufriedengeben müssen, kommen strategische Einkäufer und Projekteinkäufer auf rund 70.000 Euro jährlich. Lead Buyer und Commodity Manager erfreuen sich eines Gehalts von 78.570 Euro. Supply Chain Manager stehen mit 81.507 Euro im Jahr noch etwas besser da. CPOs sind mit 148.953 Euro erwartungsgemäß die Top-Verdiener unter den Einkaufsverantwortlichen.

Das sind die zentralen Erkenntnisse aus dem Einkäufer-Gehaltsreport 2019 der Kloepfel Consulting, der auf einer Befragung von mehr als 2.000 Angestellten und Führungskräften aus dem Einkauf basiert. Demnach hat die Position im Unternehmen nach wie vor den größten Einfluss auf das Gehalt.

Fortbildungen und Geschlecht sind weitere Gehaltsfaktoren

Daneben gibt es weitere Faktoren, die die Höhe des Einkommens beeinflussen. So bestimmen beispielsweise Fortbildungen maßgeblich das Gehaltsniveau. Einkaufsverantwortliche mit Fortbildung bekommen rund 13 Prozent mehr als ihre Kollegen ohne Schulungen.

Männer verdienen im Einkauf übrigens nach wie vor deutlich mehr als Frauen. Beispielsweise erhalten strategische Einkäufer 13 Prozent mehr als ihre Kolleginnen, bei operativen Einkäufern sind es 10 Prozent. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Lücke allerdings kleiner geworden.

Brexit: Konsequenzen für den Einkauf?

Darüber hinaus wurde in der Untersuchung nach den wichtigsten Beschaffungsländern der Unternehmen gefragt. Interessant ist hier zum Beispiel Großbritannien. Dort beschaffen immerhin 15 Prozent der Studienteilnehmer. Durch den Brexit kann es hier bald zu Engpässen und Mehrkosten kommen.