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Fructosesirup
Fructosesirup entsteht durch Stärkeverzuckerung, hierbei wird pflanzliche Stärke durch Enzyme in ihre Zuckerbestandteile aufgespalten. Die wichtigsten Rohstoffe dafür sind Mais-, Kartoffel- oder Weizenstärke. Zuerst erhält man Glukosesirup, der in einem weiteren Schritt zu Fructosesirup weiterverarbeitet wird. Da Fructose eine höhere Süßkraft als Glucose besitzt, ist die Süße des Sirups abhängig vom Anteil an Fructose. Je nachdem welcher Anteil über 50 Prozent liegt, wird das fertige Produkt Fructose-Glukosesirup oder Glukose-Fructosesirup genannt. In den USA werden derartige Sirups mit einem hohen Fructose Anteil als High Fructose Corn Syrup bezeichnet und sind dort vor allem bei Fertigprodukten, vor allem durch die hohe Süßkraft, beliebter als Haushaltszucker. In der EU ist die Verwendung dieses Produkts auf 5% des Haushaltszuckerverbrauchs beschränkt. Diese Beschränkung ist bis 2017 in Kraft und Experten rechnen nach deren Ende mit einem starken Anstieg an Produkten mit Fructosesirup. Heimlicher Dickmacher Vorwiegend wird der Sirup zur Süßung von folgenden Produkten eingesetzt: Limonaden und Erfrischungsgetränke, Süßwaren, Fruchtgummi, Kuchen, Kekse. Doch auch in vielen scheinbar ungesüßten Produkten wie Ketchup, Fertiggerichten oder Gebäck ist der Sirup enthalten. Forscher und Experten tendieren immer mehr dazu, vor dem Süßungsmittel zu warnen, da es zum einen oft aus gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt und zum anderen auch als heimlicher Dickmacher bezeichnet wird. Nach dem Verzehr des Sirups wird dieser nämlich in der Leber sofort in Fett umgewandelt, welches wiederum im Körper eingespeichert wird und so für unerwünschte Fettpölsterchen sorgt. Der Anstieg des Konsums an Fructosesirup in den USA, der in den letzten 20 Jahren 1000 Prozent betrug, ist auch ein Grund für die steigende Anzahl der Übergewichtigen.
FT-IR-Spektroskopie
Die FT-IR-Spektroskopie ist eine besondere Variante der IR-Spektroskopie, eines physikalischen Analyseverfahrens, das mit Infrarotlicht arbeitet. Genutzt wird die Spektroskopie zur Mengenbestimmung bekannter Substanzen, zur Identifikation von Substanzen anhand des Referenzspektrums oder zur  Erforschung unbekannter Stoffe. Die Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie, kurz FT IR Spektroskopie genannt, ist eine besondere Variante der IR-Spektroskopie. Der Spektrometer besteht aus einer Strahlungsquelle, in der Regel ein schwarzer Körper, der erhitzt wird. Außerdem besitzt er eine Anordnung planer Spiegel, den sogenannten Strahlengang. Der Interferometer, der aus einem Strahlenteiler, einem Spiegelantrieb und einem HeNe-Laser besteht, wird für die allgemeine Messung der entstehenden Strahlen verwendet. Der Strahlungsdetektor wandelt die entstandene Energie dann in elektrische Signale um. Diese Signale nutzt der Rechner, um im Ergebnis die spektrale Zusammensetzung der jeweiligen Substanz zu ermitteln. Der hauptsächliche Nutzen der FT IR Spektroskopie ist die Identifizierung von Mikroorganismen. Durch den Abgleich der Spektren kultivierter Mikroorganismen, die bereits in einer Datenbank erfasst sind, ist eine problemlose Zuordnung nach Art, Spezies und dergleichen möglich. Der Vorteil der FT IR Spektroskopie im Vergleich zur herkömmlichen Spektroskopie liegt darin begründet, dass wesentlich kürzere Messzeiten nötig sind und dadurch ein deutlich höheres Signal-Rausch-Verhältnis entsteht. Der FT IR Spektrometer hat in allen Bereichen Vorteile gegenüber dem dispersiven Spektrometer und stellt eine sinnvolle Weiterentwicklung dar. So erreicht eine wesentliche größere Lichtmenge den Detektor. Dies führt ebenfalls zu einer Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses. Der HeNe-Laser sorgt zudem dafür, dass die Messung wesentlich genauer erfolgt. Zudem sind die Spektrometer kleiner gebaut und verfügen über wesentlich robustere Messeinheiten, sodass mittlerweile auch transportable Geräte zur Verfügung stehen.
Fugendeckstreifen
Fugendeckstreifen sind vorgefertigte Streifen aus Glasfaservlies, Zellulose oder Glasfasergewebe, die bevorzugt im Bauhandwerk, bei Sanierungen und im Trockenbau zum Einsatz kommen. Es gibt sie auch selbstklebend und gelocht für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Funktionsweise von Fugendeckstreifen. Fugendeckstreifen finden bei Renovierungsarbeiten an Häusern und Fassaden Verwendung, wenn es im Bauteil zu Bewegungen gekommen ist und sich Risse gebildet haben. Hier legt man die Fugendeckstreifen über die Risse und verspachtelt sie anschließend sorgfältig. Fugendeckstreifen sind so elastisch, dass sie die Bewegungen im Bauteil absorbieren und die Verspachtelung und der aufgebrachte Putz nicht mehr aufreißt. Fugendeckstreifen dienen der Überbrückung von Fugen bei Gipskartonplatten, Holzfaserplatten sowie Betonfertigteilen. Sie geben den Platten zusätzliche Stabilität und gleichen die Unebenheiten von Fugen aus. Sie ermöglichen eine dauerhafte und vor allen Dingen rissfreie Verspachtelung der einzelnen Platten. Gelochte Streifen verwendet man, damit die Spachtelmasse besser eindringen kann und um eine noch haltbarere Verspachtelung zu ermöglichen. Einsatzbereiche für Fugendeckstreifen: - Risse im Außen- beziehungsweise Innenputz, - Überbrückung von Fugen, - Holzfaser- und Gipskartonplatten, - Stabilität, - Renovierungsarbeiten an Häusern und Fassaden, - Betonfertigteile. Fugendeckstreifen aus Glasfaservlies und Glasfasergewebe finden Verwendung bei größeren Gipskartonplatten im Trockenbau. Hier dienen sie der Fugeneinbettung, besonders im Stoßbereich der einzelnen Platten und in den Ecken. Bei den Ecken unbedingt darauf achten, dass sie nicht übereinanderliegen. Für die unterschiedlichsten Materialen wie Holz, Beton oder Gips gibt es auch spezielle Fugendeckstreifen, die die jeweiligen Anforderungen erfüllen. Die hier aufgeführten Anbieter bieten die verschiedensten Fugendeckstreifen an. Das Sortiment eines Unternehmens finden Sie unter Firmeninfos. In der Übersicht ist gekennzeichnet, ob es sich um Hersteller (HS), Dienstleister (DL), Händler (HL) oder Großhändler (GH) handelt.
Fugendichtungen
Beim Bau von Bauwerken aller Art  entstehen Fugen. Dies sind schmale Zwischenräume, die sich zum Beispiel zwischen Fliesen im Bad oder im Keller, zwischen Bauteilen aus Kunststoff oder zwischen den Steinen einer Mauer befinden. Fugen stellen immer eine gewisse bauliche Herausforderung dar, da sie ein Bauwerk weniger dicht gegenüber eindringenden oder ausdringenden Flüssigkeiten, optisch weniger attraktiv oder weniger stabil machen können. Aus diesem Grund werden die sogenannten Fugendichtungen benötigt. Wenn sie professionell angebracht sind, verbinden sie die Bauteile zu einem stabilen Ganzen und sorgen für die gewünschte Isolierung, Stabilisierung und Verschönerung. Die Auswahl der passenden Fugendichtungen Welche Dichtung am besten geeignet ist, hängt unter anderem von den oben erwähnten Zielen ab, die ganz unterschiedlich ausfallen können. Darüber hinaus ist es wichtig, die Rahmenbedingungen genau zu analysieren. Wenn beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung renoviert oder saniert werden soll und dabei einige Fugendichtungen erneuert werden müssen, sollten die Anwender sich am bisher verwendeten Material für die Dichtung orientieren. Zumindest optisch sollten sich die neuen Fugendichtungsmaterialien gut in das bisherige Gesamtbild einfügen. Darüber hinaus ist die Kenntnis der umliegenden Materialien essenziell. So müssen Dichtungen für Fugen zwischen Keramikfliesen anders beschaffen sein also solche für Parkett oder für Naturstein. Wenn die Materialien des Dichtungsmaterials beispielsweise nicht zum Material der Fliesen passen, wird das Dichtungsmaterial nicht gut haften. Die gewünschte Dichtigkeit ist dann nicht gewährleistet. Sehr häufig wird heute Silikon eingesetzt, um zuverlässig dichte Fugen zu gewährleisten. Für die sogenannten Anschlussfugen wird auch oft Acryl verwendet.
Fugendichtungsbänder
Fugendichtungsbänder schützen die Gebäude von innen und von außen vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Regen. Zudem wirken sie wärme- und schalldämmend. Qualitätsmerkmale von Fugendichtungsbändern. Sie müssen der Beanspruchungsgruppe eins oder zwei nach der DIN 4102-1 entsprechen. Eins bedeutet hierbei schwer entflammbar und zwei normal entflammbar. Fugendichtungsbänder gleichen baubedingte Ausdehnungen aus und halten Erschütterungen sowie Witterungsbedingungen stand. Unabhängige Institute prüfen sie regelmäßig. Die Einsatzbereiche der Fugendichtungsbänder. An jedem Bauwerk entstehen, bedingt durch die Bauweise, Fugen. Die verwendeten Bauteile sind unterschiedlichen Witterungsbedingungen sowie baulich bedingten Schwankungen ausgesetzt. Das Mauerwerk alleine kann diese nicht ausgleichen. Fugen dienen also als Puffer zwischen den Mauerteilen. Im Innenausbau werden Fugendichtungsbänder verwendet, um in Nassbereichen die Wände vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Durch Tätigkeiten wie Spülen und Putzen sowie beim Baden oder Duschen ist das Eindringen von Wasser in nicht verfugte Zwischenräume möglich. Kanten, die sich zwischen Fensterrahmen oder Wand und Tür befinden und der Übergang von Wandfliesen zu Bodenfliesen dichtet der Handwerker ebenfalls ab. Die korrekte Haftung der Fugendichtungsbänder ist nur auf sauberen Flächen möglich. Reste von Silikon oder anderem Baumaterial müssen deshalb zuvor gründlich entfernt werden. Hinweise zur richtigen Anwendung erhalten Sie beim Verkäufer oder Hersteller. Auf dieser Seite sind alle Hersteller und Händler von Fugendichtungsbändern aufgeführt. Bei Eingabe Ihrer Postleitzahl sowie eines bestimmten Umkreises erhalten Sie die Liste der Firmen in Ihrer Nähe. Die angebotenen Sortimente sind in der Rubrik Firmeninfos einsehbar. Die vorhandenen Kürzel geben zudem an, ob es sich um einen Dienstleister (DL), Großhändler (GH), Händler (HL), oder Hersteller (HS) handelt. Die Kontaktdaten finden Sie über einen Klick auf den Firmennamen. Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Merken“ gelangt die Firma auf Ihren digitalen Merkzettel.
Fugenkreuze
Fugenkreuze sind typischerweise kreuzförmige Bauteile aus unterschiedlichen Materialien. Sie werden primär bei der Verlegung von Bodenplatten, -fliesen oder Pflastersteinen eingesetzt. Je nach Anwendungszweck werden unterschiedliche Materialen oder Formen eingesetzt. Zwar ist die Form eines Kreuzes typisch, es sind aber auch T-Formen und viele Varianten mit Rundungen oder hohlen Zylindern für spezielle Anwendungszwecke erhältlich. Fugenkreuze aller Art. Fugenkreuze gibt es in unterschiedlichen Materialien und Formen, die je nach Anwendungszweck besser oder schlechter geeignet sind. Alle gemeinsam haben primär den Anwendungszweck, zwischen Bodenplatten oder Fliesen auf Balkonen, Flachdächern, Terrassen oder Gehwegen zwischen den Bodenplatten eingesetzt zu werden. - Drainagefugenkreuze dienen beispielsweise dem Wasserabfluss. - Spezial-Fugenkreuze können bei besonderen Pflastersteinen eingesetzt werden, um ein gleichmäßiges Bodenbild zu erreichen. Fugenkreuze und Stelzlager. Platten können auf Stelzlagern mit Fugenkreuzen verlegt werden. Es gibt gewindelose Stelzlager und Stelzlager mit Gewinde. Für geringe Höhen werden auch starre Stelzlager eingesetzt; diese gehören zu den gewindelosen Stelzlagern und können durch ein Stecksystem praktisch aufeinandergesteckt werden. Damit können in Kombination mit Ausgleichsringen Höhen und Neigungen des Bodens ausgeglichen werden. Mit Hilfe von Stelzlagern mit Gewinde können einzelne Platten auch unabhängig von drei anderen Platten verstellt werden. Weitere Informationen zu Fugenkreuzen. Bei der Auswahl von geeigneten Fugenkreuzen empfiehlt es sich, einen Fachmann zu befragen. Die Fugenkreuze müssen zu den zu verlegenden Bodenplatten beziehungsweise Fliesen passen, daher ist Sorgfalt bei der Auswahl geboten. In der Auflistung auf der rechten Seite finden Sie sowohl Hersteller als auch Dienstleister, Händler und Großhändler.
Fugenmassen
Fugenmassen sind Stoffe, die zum Abdichten von Fugen zur Anwendung kommen, um verschiedene bautechnische und ästhetische Funktionen zu erfüllen. Dazu zählt beispielsweise eine eben wirkende Oberfläche. Zu den bekanntesten Fugenmassen zählen unter anderem Silikon, Kitt aber auch synthetischer Kautschuk. Ein besonderes Merkmal derartiger Dichtmassen ist ihre Dauerelastizität. Diese Eigenschaft ist notwendig, um Größenveränderungen, etwa infolge von Temperaturveränderungen, innerhalb des umliegenden Materials und der daraus resultierende Ausdehnung auszugleichen beziehungsweise möglich zu ermöglichen. Aus diesem Grund kommt den Dichtmassen im Bau eine wichtige Rolle zu, um Spannungszustände in Materialen abzubauen und zu verhindern. Eine Vielfalt an Lösungen Fugenmassen werden für unterschiedliche Anwendungsbereiche hergestellt. Dazu zählt beispielsweise der Innenbereich und Außenbereich von Gebäuden sowie Fugenmassen für die Unterwasseranwendung. Ein weiterer zentraler Faktor bei der Auswahl des richtigen Produktes ist die zu verfugende Fläche beziehungsweise die auf diese typischerweise einwirkende Beanspruchung. Während sich einige Produkte besonders für den Einsatz im Bodenbereich eignen, sind andere Fugenmassen auf das Anforderungsprofil im Wandbereich abgestimmt. Von Relevanz für die Auswahl der richtigen Fugenmasse sind des Weiteren die zu verfugenden Materialien. Hier kann beispielsweise zwischen Produkten für Pflastersteine und Fliesen differenziert werden. Mehr als Funktionalität Die Dichtstoffe stehen in vielen Farben zur Verfügung und machen in diesem Zuge eine individuelle Gestaltung und Optik von Fugen möglich. Im Zusammenspiel mit dem umliegenden Material lassen sich damit, je nach Geschmack und Anwendungsbereich, sowohl auffällige Kontraste als auch eine homogene Optik herstellen. Bei uns finden Sie Dienstleister im Bereich der Fugenmassen für die erfolgreiche Durchführung ihrer Projekte.
Fugenmörtel
Fugenmörtel ist ein Baustoff, welcher durch eine chemische Reaktion der enthaltenen Bindemittel erhärtet. Anwendungsbeispiele für Fugenmörtel. Mörtel wird hauptsächlich auf Baustellen zum Verbinden von Mauersteinen oder zum Verputzen von Decken und Wänden verwendet. Fugenmörtel wird im Gegensatz zu anderen Mörtelarten hauptsächlich zum nachträglichen Ausfugen und Verblenden von Sichtmauerwerk verwendet. Eine typische Anwendung ist zum Beispiel das Fliesenlegen, wo der Fugenmörtel zwischen den Fliesen als Teil der Wand- beziehungsweise Bodenverkleidung sichtbar bleibt. Unterschiedliche Fugenarten. Dabei sollte vor dem Kauf die Art der Fuge abgeklärt werden. Es gibt unter anderem: - Setz-, - Raum-, - Arbeits-, - Bewegungs-, - Anschluss- und - Wartungsfugen. Je nach Fugenart empfiehlt sich unter Umständen der Kauf eines anderen Fugenmörtels, der speziell für diesen Zweck hergestellt wurde. Fugenmörtel unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung, welche Korngröße und welches Bindemittel verwendet wurde, sowie in weiteren Zusatzstoffen. Wartungsfuge bezeichnet zum Beispiel eine Fuge, die ständigen Belastungen ausgesetzt ist, und daher den Werkstoff Silikon enthält. Werden diese Fugen im Badezimmer verwendet, kann leicht Feuchtigkeit in den Fliesenstoff eindringen, der zu Schimmel führt. Es empfiehlt sich daher, eventuell Mörtel mit schimmelhemmenden Wirkstoffen zu verwenden. Fugenmörtel vom Hersteller. Um herauszufinden, welche Art von Fugenmörtel für welchen Anwendungszweck der Beste ist, empfiehlt es sich, bei einem Fachmann oder direkt beim Hersteller nachzufragen.
Fugensand
Fugensand ist ein Füllmittel, das für verschiedene Rillen und Fugen genutzt wird, um diese nachhaltig abzudichten. Besonders bei der Pflasterung von Wegen kommt der Fugensand zum Einsatz. Mithilfe eines Besens und mechanischen Rüttlers werden die feinen Sandkörner so lange verteilt, bis sie die jeweiligen Hohlräume optimal ausfüllen. Dadurch lassen sich die Platten und Pflastersteine weniger stark verschieben, wodurch die bearbeiten Wege länger haltbar sind. Fugensand wird vorwiegend industriell hergestellt und mit bestimmten Zusätzen dahin gehend verändert, dass die Füllmittel spezielle Eigenschaften verbinden. Ob für die Pflasterung von großflächigen Stellen oder für den heimischen Garten: Der Fugensand kann in vielen Bereichen der Gestaltung verwendet werden. Die Eigenschaften des Fugensandes im Überblick Der Fugensand wird je nach Einsatzgebiet an die entsprechende Umgebung angepasst, sodass zum Beispiel kein Unkraut auf den verarbeiten Flächen wachsen kann. Dies wird durch einen sehr hohen pH-Wert erreicht, der die Pflanzen am Wachsen hindert und somit für saubere Gehwege sorgt. Zusätzlich ist das Material wasserdurchlässig, damit der Boden bei starken Regenfällen das Wasser ohne Probleme aufnehmen kann. Dadurch werden Überschwemmungen konsequent vermieden. Wurde der Sand erst einmal ordnungsgemäß in die jeweiligen Hohlräume eingebracht, so sollte die Masse für eine bestimmte Zeit trocknen, sodass der Sand eine höhere Haltbarkeit erfährt. Dadurch können die Wege im Straßenverkehr oder Garten regelmäßig genutzt werden, ohne dass sich Platten oder Steine verschieben. Das Fugenmittel hält den gesamten Verbund stabil. Damit eine sehr hohe Festigkeit erreicht wird, sollte der Verwender einen Rüttler benutzen, der den Sand optimal in den Rillen verteilen kann.
Fugensanierung
Fugensanierung umfasst das Entfernen schadhafter Dichtungsstoffe, die Reinigung der Bausubstanz sowie das Anbringen neuer Abdichtungen an Mauerwerken oder Fassaden. Fugensanierung als mauerwerkserhaltende Modernisierungsmaßnahme. Fugen bezeichnen schmale Spalten zwischen Bauteilen oder -materialien. Die Abdichtung dieser Zwischenräume gegen Feuchtigkeit, Schmutz und andere Umwelteinflüsse verhindert Feuchtigkeitsansammlungen und Schimmelpilzbildung im Mauerwerk. Bleiben rechtzeitige Sanierungsmaßnahmen an rissigen, porösen oder vermoosten Fugennetzen aus, so hat dies negative Auswirkungen auf die Wärmeisolierung der Innenräume. Die potenzielle Kontamination des Mauerwerks mit gesundheitsgefährdenden Substanzen hat zudem eine erhebliche Wertminderung des Bauobjekts zur Folge. In Abhängigkeit von der Art des zu sanierenden Fugennetzes kommen unterschiedliche Verfahren und Materialien zum Einsatz: Für Mauerwerksfugen, die horizontalen und vertikalen Spalten zwischen einzelnen Steinschichten, bietet sich beispielsweise flüssiges Silikon als Dichtstoff an. Zur Vermeidung von Spannungsrissen zwischen verschiedenen Bauteilen eingesetzten Fugen (Baudehnfugen) ist die Abdichtung mit elastischen Fugenbändern eine Alternative. Quellbänder auf Kautschukbasis vergrößern durch die Aufnahme von Wasser ihr Volumen - sie dichten beispielsweise beim Betonieren entstandene Zwischenräume (Arbeitsfugen) ab. Handwerkliche Dienstleistungen für alle Arten von Fugensanierung. Neben der Fugensanierung im Rahmen von Altbaurenovierungen haben sich viele Betriebe auf weitere Verfugungen spezialisiert, unter anderem auf: - Abdichtung von Sanitäranlagen, beispielsweise Badewannen, - Brandschutzfugen, - Tür- und Fensteranschlussfugen, - chemikalienbeständige Verfugungen für Labors, Industriegebäude und Schwimmbäder, - Abdichtungen im Hoch- und Tiefbau. Hier sind alle Anbieter für Fugensanierung gelistet. Eine rasche Orientierung über Produkte und/oder Dienstleistungen eines Unternehmens verschaffen die „Firmeninfos“ jeweils rechts neben dem Namen des Anbieters. Über die grau unterlegte Schaltfläche „Kontakt“ erhalten Sie den Namen eines Ansprechpartners sowie die Daten zur fernmündlichen und elektronischen Kontaktaufnahme.
Fugenschneiden
Fugenschneiden ist bei Beton, Stahlbeton, Asphalt und Estrich notwendig, um einerseits auftretende Spannungen und damit Brüche zu vermeiden und um andererseits die Sanierung dieser Materialien möglich zu machen. Im Straßenbau ist das Fugenschneiden auch zur Belagstrennung und für den Einbau von Kanalrohren und Leitungen notwendig. Zum Einsatz kommen dabei frei geführte Bodensägen. Fugenschneiden im Straßenbau. Um Straßenbeläge bis zu einer Tiefe von fünfzig Zentimetern vertikal zu durchschneiden, kommen meist diesel- oder benzingetriebene Bodensägen zum Einsatz. Notwendig sind solche Maßnahmen immer dann, wenn unterhalb des Straßenbelags Kanalrohre oder Leitungen zu verlegen sind und deshalb ein Zugang durch den Straßenbelag geschaffen werden muss. Auch für die Abtrennung einzelner Belagsabschnitte kommt das Fugenschneiden zur Verwendung. Diese Maßnahme ist vor allem bei der Sanierung von Straßenbelägen angezeigt. Das Fugenschneiden führen in diesem Fall beauftragte Spezialfirmen für Betontrennung durch. Spezielle Anforderungen betreffen hier beispielsweise die Kantenbegradigung beim Asphalteinbau. Im Bereich des Straßenbaus finden meist selbstfahrende Asphaltsägen Anwendung. Fugenschneiden im Bereich von Gebäuden. In Gebäuden finden bei Betontrennungen meist kleinere Betonsägen Anwendung. Sie dienen einerseits der Herstellung von Dehnungsfugen und andererseits dem Entfernen beschädigter Bauteilabschnitte, die dann einfach neu gegossen werden. Bei größeren Zementestrichflächen ist die Herstellung von Dehnungsfugen durch Fugenschneiden auch durch die DIN verpflichtend vorgesehen. Zusätzlich kann es in Gebäuden aber auch notwendig sein, Decken oder Wände zu durchtrennen, beispielsweise um Treppenaufgänge herzustellen oder Installationen einzubauen. Anbieter von Fugenschneiden und Betontrennung finden Sie hier übersichtlich gelistet. Die angezeigte Liste lässt sich sowohl nach den Anbieternamen in alphabetischer Reihenfolge als auch nach den Anbieterstandorten nach der Postleitzahl sortieren. Außerdem können Sie die Liste auch nach „Beste Ergebnisse“ sortiert anzeigen lassen.
Fugenschneider
Fugenschneider dienen zum nachträglichen Einschneiden von Dehnfugen in Estrich-, Beton- oder Asphaltflächen sowie zur späteren Vorbereitung von Öffnungen und Durchbrüchen. Funktionsweise der Fugenschneider. Fugenschneider sind groß dimensionierte Trennschneider. Sie werden von Hand am gewünschten Fugenverlauf entlanggeführt, wobei die motorgetriebene Diamanttrennscheibe den jeweiligen Untergrund gezielt aufschneidet. Die dabei entstehenden hohen Temperaturen hält die automatische Wasserkühlung in Grenzen. Das ständige Besprühen der Schneidfläche und die daraus resultierende Abkühlung verbessern das Schnittergebnis und verlängern die Lebensdauer des Schneidblattes. Fugenschneider werden zur Arbeitserleichterung oft mit einem Führungswagen ausgestattet. Fugenschneider im Straßenbau. Im Straßenbau setzt man Materialien wie Bitumen und Asphalt ein, um einen belastbaren und beständigen Verkehrsweg zu schaffen. Zur Kompensierung der Längsausdehnung der Fahrbahn und um der Rissbildung entgegenzuwirken, ist es nötig, Fugen einzubringen. Auf diese Weise kann die Straße ""arbeiten"", ohne dass Schäden entstehen. Diese Fugen erzeugen Arbeiter mit Fugenschneidern. Fugenschneider sind auch dazu geeignet, Teile einer Fahrbahn herauszutrennen, um Kabel, Rohre oder Kanäle darunter zu verlegen. In Hallen, in denen eine Bearbeitung des Fußbodens nötig ist, um beispielsweise etwas fest in einem Estrichboden oder direkt im Fundament zu verankern, kommen Fugenschneider ebenfalls zum Einsatz. Zur Auswahl eines Gerätes, das alle Anforderungen erfüllt, sind einige Eckdaten zu beachten. Zu den wichtigsten gehört die maximale Schnitttiefe. Die Schwenkbarkeit des Schwenkarms, die passende Energieversorgung und ein genügend groß dimensionierter Wassertank sind ebenfalls von nicht geringer Bedeutung. Auf folgenden Seiten sind Hersteller und Lieferanten von Fugenschneidern aufgelistet. Die Liste lässt sich zur Erleichterung der Suche nach Lieferantentyp und auf die gewünschte Region einschränken.
Führungen (Maschinenbau)
Als **Führungen** werden im Allgemeinen Schienenführungen mit Führungsschienen bezeichnet. **Nähere Informationen zu Führungen** Bei Führungen wird zwischen zwei Bauformen unterscheiden. Die erste Bauform besteht aus einem oder mehreren Führungswagen, der oder die auf Schienen laufen. Bei horizontalen Bewegungen befinden sich die Schienen unter der Last und verlaufen meist paarweise nebeneinander. Die Schienen und der dazu gehörige Wagen lassen sich in der Regel aufeinander verschieben und können zudem auch vertikal montiert werden. Die zweite Bauform von Führungen verfügt über zwei relativ gegeneinander verschiebbare Schienen, von denen eine an einem beweglichen Teil montiert ist. **Der Aufbau von Führungen** Führungen sind im Maschinenbau mit einer Profilschiene, einem oder mehreren Wagen sowie zwei oder vier Kugel- oder Rollenumläufen ausgestattet. Eine solche Führung wird Profilschienenführung genannt. Verfügt die Führung statt über Kugel- oder Rollenumläufe über feststehende Laufrollen, so heißt sie Laufrollenführung. Eine solche Führung hat den Vorteil, dass neben einem Hub auch geführte Kurven gefahren werden können. Als Gleitschienenführungen werden Führungen bezeichnet, die mit einem Gleitbelag versehen wurden. Wälzschienenführungen sind mit trennenden Walzkörpern ausgestattet, welche die Reibung zwischen den verschiedenen Komponenten der Führung reduziert und damit die Gleiteigenschaften der führenden Bauteile verbessern.
Füllstandsmessung
Füllstandsmessungen dienen dazu, Füllstände (Standhöhen) von Schüttgütern und Flüssigkeiten in einem Behälter zu erfassen. Hierbei wird zwischen kontinuierlicher Füllstandsmessung und Grenzstanderfassung unterschieden. Verschiedene Methoden der Füllstandsmessung. Bei der kontinuierlichen Füllstandsmessung wird die Standhöhe permanent gemessen. Die Ausgabe der Messwerte kann in Längen-, Massen- oder Volumeneinheiten oder in Prozent in Form eines Analog- beziehungsweise Digitalsignals erfolgen. Füllstandsgrenzschalter überwachen die Grenzstände. Die Messwerte geben hierbei Relaisausgänge (Schaltkontakte) aus. Die Position der Grenzwertgeber muss man bei Anbringung an die Seitenwand eines Behälters schon vor dem Einbau festlegen. Kombinationsgeräte, welche die kontinuierliche Füllstandsmessung und die Messung der Grenzstände in sich vereinen, kommen dort zum Einsatz, wo die Behälter aus Sicherheitsgründen keine seitliche Öffnung haben dürfen. Die Sonden werden von oben eingebaut. Die Schaltpunkte sind auf der Füllstandshöhe frei wählbar. Aufgaben der Füllstandsmessung. Die Füllstandsmessung erfüllt in der Industrie unterschiedlichste Aufgaben. Welches Messverfahren zum Einsatz kommt, hängt hauptsächlich davon ab, ob eine Flüssigkeit oder ein Schüttgut zu messen ist. Physikalische Eigenschaften des Füllgutes, Betriebsbedingungen (Ex-Zonen, Explosionsschutz), Überfüllsicherung nach Paragraph 19 WHG und Beschaffenheit des Behälters müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Es gibt folgende Messverfahren: - elektromechanische Lotsysteme zur kontinuierlichen Messung von Schüttgütern in hohen Silos, - Leitfähigkeitsmessung zur Grenzstanderfassung für leitfähige Flüssigkeiten wie flüssige Lebensmittel, Wasser und Abwasser, - Ultraschallmessung für einwandige Behälter mit Flüssigkeiten, - Messung mit Mikrowellen für Behälter mit Holzspänen, Sand, Kies und anderen Schüttgütern, - Radiometrie für stark korrosive, abrasive oder aggressive Medien. Die Anbieter von Füllstandsmessungen sind auf folgenden Seiten zusammengestellt. Eine Umkreissuche kann mittels Eingabe der Postleitzahl erfolgen, weiterhin lassen sich die Ergebnisse nach Anbieterkategorie und „Beste Ergebnisse“ filtern.
Füllstandsüberwachung
Füllstandsüberwachungen dienen der Überwachung diverser Füllstände. Dafür werden fest vorgegebene Messpunkte verwendet. Im Gegensatz zur Füllstandsmessung, die das aktuelle Niveau misst, übermittelt die Füllstandsüberwachung nur Auskünfte durch akustische oder visuelle Signale. Die Füllstandsüberwachung kommt bei flüssigen Medien wie flüssigem Gas, Öl, Wasser oder festflüssigen Stoffen wie zum Beispiel in einem Getreidesilo zum Einsatz. Verschiedene Systeme für Füllstandsüberwachung. Für die Sensorik der Füllstandsüberwachung finden unterschiedliche Systemvarianten Verwendung. Für flüssige Medien werden oftmals handelsübliche Schwimmerschalter mit Schwimmer benutzt. Auch Messgeräte, die mithilfe bewegungsloser mechanischer/elektronischer Sensoriken funktionieren, wie zum Beispiel optische Systeme oder Ultraschall, dienen der Füllstandsüberwachung. Bei fest-flüssigen Stoffen sind Schwimmer in den meisten Fällen nicht geeignet. Deswegen werden hier Ultraschall-Systeme, optische Messsysteme oder Schwingungsmessung benutzt. Füllstandsüberwachung ohne bewegte Teile. Füllstandswächter ohne bewegte Teile sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sie unempfindlich gegenüber Verschmutzung sind. Kapazitive Füllstandswächter kommen für flüssige Gase bis minus 200 °C und für Heißleim bis plus 230 °C zum Einsatz. Spezielle Werkstoffe (PTFE und PEEK) verhindern Anhaftungen. Für optische Füllstandswächter mit einer Glasspitze oder einer PSU-Spitze ist kein Mediumabgleich erforderlich. Man kann sie einfach in einen Tank einfügen. Die Sensoren sind auch als explosionsgeschützte Version erhältlich. Um Füllstände kontinuierlich zu erfassen, werden Druckwächter, Ultraschallsensoren oder Hochtemperatur-Messsonden verwendet. Auf dieser Seite finden Sie Anbieter für die Füllstandsüberwachung. Anhand der Kriterien Postleitzahl, Alphabet oder „Beste Ergebnisse“ filtern Sie die Suchresultate und machen auf diese Weise mithilfe der Umkreissuche Unternehmen in Ihrem Wohnbereich ausfindig. Mithilfe der Firmeninformationen erhalten Sie Details bezüglich des Sortiments.