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Tampondruck

Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren.

Produktspezifikationen

Die Stückzahlen
Vom Einzelstück bis zur Massenbearbeitung – alles ist möglich.
Druckformate
ca. 110 x 160 mm
Farben
Die Bedruckung kann ein- oder mehrfarbig vorgenommen werden.
Farbsysteme
Entsprechend der Anwendungs- und Einsatzgebiete Ihrer Produkte setzen wir verschiedene Farbsysteme ein, um Licht- und Wetterbeständigkeit, Kratzfestigkeit o.ä. zu erreichen.
geeignete Materialien
Kunststoffe, Holz, Glas, Metalle, Keramik, lackierte Oberflächen.

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Über dieses Produkt

Das Verfahren: Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Das Verfahren besteht aus 3 wichtigen Einheiten: dem Druckklischee (Stahl-, Kunststoffklischee) dem Drucktampon der Druckfarbe Das Druckklischee oder die Klischeeplatte ist eine gehärtete, geschliffene, geläppte Stahlplatte, in deren Oberfläche das zu druckende Druckbild auf photochemischem Wege eingeätzt wird. Dieses Klischee liegt in einem Klischeehalter oder einer Farbwanne, in welcher die Tampondruckfarbe in der so genannten Farbmulde gelagert bzw. deponiert ist. Aus der Farbmulde der Farbwanne wird mittels eines Farbspachtels Farbe entnommen und über die Klischeeoberfläche gebracht, so daß die Druckklischeeoberfläche mit Farbe überzogen ist. Dieser Vorgang wird jeweils nach Beendigung eines Druckvorgangs ausgeführt. Beim Start des nächsten Druckvorgangs senkt sich ein gehärtetes Stahl-Rakelmesser auf die Oberfläche des Druckklischees und säubert diese Oberfläche von vorne nach hinten, so daß nur noch die Druckfarbe in geätzten Vertiefung zurückbleibt (Diesen Vorgang nennt man Rakelvorgang). Die überflüssige Farbe wird in die Farbmulde des Klischeehalters / der Farbwanne gestrichen. Nach dem Rakelvorgang fährt der Drucktampon über das Druckklischee und entnimmt über eine Hubbewegung die dort in der Ätzung zurückgebliebene Farbe, um diese dann nach vorne auf das positionierte Druckgut zu übertragen. Beim Übertragen wird der Silikon-Drucktampon auf das zu bedruckende Teil wiederum durch Hubbewegung aufgepreßt, wobei durch die Verformung des Sililkonkautschuks dieser die Form des zu bedruckenden Teils annimmt und dabei die übertragene Farbe auf dem Druckgut zurückläßt. Bei der Vorwärtsbewegung des Drucktampons wird mittels Farbspachtel sofort wieder Farbe aus der Farbmulde entnommen und die Oberfläche des Druckklischees für den nächsten Druckvorgang eingefärbt bzw. eingestrichen. Somit ist eine stetige automatische Bedruckung im Einzeltakt, Doppeltakt oder in automatischem Ablauf möglich. Für welche Materialien eignet sich der Tampondruck: Nahezu alle Materialien sind bedruckbar: Kunststoffe, Holz, Glas, Metalle, Papier, Keramik usw. Planliegend oder Formteile. Groß oder klein, dick oder dünn. Weich oderhart, raue (strukturierte) oder glatte Oberfläche.

Anbieter

Industrie-Druckerei Wobst GmbH

box Lindgesfeld 18, DE-42653 Solingen
Gründungsjahr
1959
Mitarbeiterzahl
10 – 19
Liefergebiet
national
Zertifikate
1