Im Rahmen der Studie wurden zwischen Dezember 2017 und März 2018 insgesamt 438 Einkaufsverantwortliche befragt. Mit 44 Prozent arbeitet fast die Hälfte von ihnen in Unternehmen des deutschen Mittelstands, etwa ein Drittel sind Einkaufsleiter. Fast alle messen den digitalen Beschaffungsnetzwerken eine große Bedeutung zu: 83 Prozent aller Umfrageteilnehmer halten Beschaffungsnetzwerke für wichtig, 61 Prozent sogar für sehr oder absolut wichtig. Dementsprechend wollen auch 83 Prozent noch im laufenden Jahr in cloudbasierte Beschaffungsnetzwerke investieren, 46 Prozent haben die erforderlichen Investitionen sogar bereits budgetiert.

Auch wenn viele Firmen laut Studie schon digitale Prozesse nutzen, um den Einkauf zu optimieren, besteht in Sachen Durchdringung und Automatisierung noch ein großer Nachholbedarf. Beispielsweise fehlt bei vielen Prozessen zwischen Unternehmen und Lieferanten noch eine durchgängige digitale Unterstützung.

Professor Willi Muschinski, Leiter der Studie und Dozent für Beschaffungsmanagement an der Hochschule Niederrhein, leitet aus den Ergebnissen diese Prognose ab: ,,Der mehrstufige Handel wird in naher Zukunft immer mehr an Bedeutung verlieren.” Entscheidend – besonders für die Wettbewerbsfähigkeit von Mittelständlern – sei die Automatisierung von Beschaffungsprozessen sowie die durchgängige Vernetzung von Einkäufern und Lieferanten.

„Ohne eine elektronische Vernetzung dauern Abstimmungsprozesse erheblich länger und sind somit prozesskostenintensiver“, meint Onventis-Geschäftsführer Frank Schmidt, und ergänzt „Die Leistung von Beschaffungsplattformen besteht somit primär darin, die Koordinationsprozesse merklich zu vereinfachen, damit die Kooperationspartner durch ein abgestimmtes Verhalten eine bessere Marktleistung erreichen können.“

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