Seit Mitte Juni bewegt sich die Zahl durchgehend nahe der 100-Prozent-Marke. Somit hat sich der Transportmarkt in Deutschland offenbar wieder normalisiert. Ende März war die Aktivität laut des Dashboards der beiden IT-Anbieter Geotab und Webfleet Solutions noch auf durchschnittlich 86 Prozent gefallen.

Frankreich und Spanien am stärksten betroffen

Verglichen mit anderen europäischen Ländern fielen die Einbrüche in Deutschland jedoch relativ gering aus. Besonders einschneidende Rückgänge im Transportwesen hatten der Erhebung zufolge Frankreich und Spanien zu beklagen. Dort fiel die Aktivität auf den Straßen auf durchschnittlich 35 Prozent beziehungsweise 53 Prozent. Auch Ende Juli belief sich der gemessene Wert in beiden Ländern noch deutlich unter Normalniveau: Spanien kam am 31. Juli auf 77 Prozent, Frankreich auf 86 Prozent.

Die Lage auf den Straßen sei laut Geotab-Vizepräsident Klaus Böckers ein guter Indikator für die Wirtschaft. Trotz lang andauernder Auswirkungen der Corona-Pandemie stimme es ihn zuversichtlich, dass wieder mehr Waren transportiert werden.